Salzburger Festspiele : Weder angezeigt, noch genehmigt

Die fristlose Kündigung der Schauspielchefin Marina Davydova war ein Paukenschlag. Lange nachhallen soll er, wenn es nach dem Direktorium der Festspiele geht, nicht.
Zwei Jahre und vier Tage währte die Beziehung, die in den Anfangstagen mit Wortgirlanden behangen wurde. Eine „Seelenverwandtschaft, eine – wie es bei Goethe heißt – Wahlverwandtschaft“ zwischen Markus Hinterhäuser, dem Intendanten der Salzburger Festspiele, und ihr, diagnostizierte Marina Davydova im Jahr 2002 gegenüber der österreichischen Presseagentur APA. Was man halt so sagt, wenn man gerade zu Schauspielchefin der Salzburger Festspiele erhoben wurde. Ein herausgehobener Posten in einem an herausgehobenen Posten nicht armen Land.


