Salzburger Festspiele : Rechthaberei ist niemals weise

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele setzt dem Intendanten Markus Hinterhäuser ein Ultimatum. Aber nützt dieser Streit irgendwem?
Rein äußerlich stehen die Salzburger Festspiele glänzend da: 98,4 Prozent Auslastung, 256.600 verkaufte Karten im Vorjahr. Für 2026 vermeldete deren Intendant Markus Hinterhäuser einen Anstieg der Vorbestellungen um zwanzig Prozent – und das bei einem Programm, das keineswegs auf David Garrett, Max Richter oder nackt spielende Streichquartette in unterleibsanimierendem Ambiente setzt. Doch deshalb trat Hinterhäuser am Donnerstag in Salzburg nicht vor die Presse, leider.
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