Flüchtlingskrise : Die endlose Suche nach der europäischen Lösung

Wieder treffen sich die EU-Regierungschefs, um nach einer Lösung der Flüchtlingskrise zu suchen. Es sieht gut aus: Die Türkei bewegt sich und genoss zuletzt mehr Vertrauen – bis die Regierung Erdogan gezeigt hat, wie unberechenbar sie ist.
Zum zweiten Mal seit Ende November vergangenen Jahres kommen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union an diesem Montag zu Beratungen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmed Davutoglu zusammen. Es geht um eine gemeinsame Haltung in der Flüchtlingskrise. Aus EU-Sicht ist die Zielsetzung klar: Eine bessere Sicherung der EU-Außengrenzen soll in Zusammenarbeit mit der Türkei den Richtung Europa drängenden Flüchtlingsstrom drastisch verringern. Dies soll auch dazu beitragen, die von Schengen-Ländern im innereuropäischen Reiseverkehr eingeführten Grenzkontrollen wieder abzuschaffen und bis zum Jahresende den ungehinderten Personenverkehr zwischen allen Mitgliedsländern wieder zu garantieren.




