Bouffier kritisiert Serbien :
Die Zweifel am Asylsystem wachsen

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Von der Küstenwache geretteter Frachter im Hafen von Crotone: Flüchtlinge, die in Italien den Boden der Europäischen Union betreten, müssten dort auch Asyl beantragen
Von der Küstenwache geretteter Frachter im Hafen von Crotone: Flüchtlinge, die in Italien den Boden der Europäischen Union betreten, müssten dort auch Asyl beantragenAFP

Ministerpräsident Volker Bouffier hält den Asylkompromiss für unzureichend. Im F.A.Z.-Interview erklärt er, warum: Jetzt kämen die Asylbewerber vom Westbalkan mit albanischen Pässen - in Serbien ausgestellt.

Unter führenden Landespolitikern wachsen angesichts weiter steigender Asylbewerberzahlen die Zweifel an der Funktionsfähigkeit des Asylsystems. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kritisierte im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die italienischen Behörden, weil sie Flüchtlinge, die in Italien den Boden der Europäischen Union betreten und nach dem Dublin-III-Abkommen dort Asyl beantragen müssten, Richtung Deutschland weiterreisen ließen – ohne sie zu registrieren oder zu identifizieren. Das unterlaufe die Möglichkeit, Flüchtlinge nach Italien zurückzuschicken.

FAZ

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