Mali-Konflikt : Auf sich allein gestellt

Die französischen Truppen in Mali können sich nicht auf die afrikanische Unterstützung verlassen. Es wächst die Sorge, dass der Konflikt eine Nummer zu groß ist.
Hauptmann Tiebilé Alhousseyni Touré steht vor einer großen Karte Malis und versucht, die Truppenbewegungen der Islamisten zu erklären. Ständig springt sein Zeigefinger auf der Karte um Dutzende Zentimeter, was einigen hundert Kilometern Distanz im Wüstengelände des Nordens von Mali entspricht. „Das ist alles ein bisschen unübersichtlich“, sagt der Hauptmann entschuldigend. „Aber zusammen mit den Franzosen kriegen wir das schon hin“, prophezeit er dann, und dabei hellt sich seine bis dahin kummervolle Miene schlagartig auf.





