Analyse zum Militärputsch :
Burma, das geschundene Land

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Burmas Staatsrätin Aung San Suu Kyi verlässt die Bühne nach einer Rede (Aufnahme von 2017).
Burmas Staatsrätin Aung San Suu Kyi verlässt die Bühne nach einer Rede (Aufnahme von 2017).Soe Zeya Tun/Reuters

Schon Corona hat die Schwächen in der Entwicklung Burmas gnadenlos offengelegt. Nach dem Staatsstreich steht die EU nun vor einem Scherbenhaufen in der Region, Peking gewinnt weiter an Einfluss.

Nach der Festnahme von Staatsrätin Aung San Suu Kyi und Präsident Win Myint am Montagmorgen in Burma (Myanmar) scheint das Militär durchregieren zu wollen. Seine Macht hat es nie abgegeben, das Volk aber hatte bei der Wahl im November den Einfluss der Generäle deutlich weiter verringert. Das Land trieb dabei immer tiefer in eine Wirtschafts- und Corona-Krise. Selbst Ausländer, die seit langen Jahren in dem Land gearbeitet hatten, verließen es spätestens vor einigen Wochen und zogen sich etwa nach Singapur zurück.

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