Altkanzler Schröder :
Brief des Botschafters „unverfrorene Erpressung“

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Gerhard Schröder (SPD), ehemaliger Bundeskanzler, im Oktober 2017 in Mönchengladbach
Gerhard Schröder (SPD), ehemaliger Bundeskanzler, im Oktober 2017 in Mönchengladbachdpa

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder reagiert mit klaren Worten auf die Drohung Amerikas, die Geheimdienstkooperation mit Deutschland wegen Huawei einzuschränken. Merkel macht es diplomatischer.

Altkanzler Gerhard Schröder hat die Drohung der Vereinigten Staaten kritisiert, Geheimdienstinformationen zurückzuhalten, falls Berlin chinesische Firmen beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes beteiligt. „Das ist eine so unverfrorene Erpressung“, sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Berlin. Die Drohung aus Washington bedeute: „Weil ihr nicht pariert, sagen wir es euch nicht.“ Die amerikanische Regierung erwarte aus rein wirtschaftspolitischen Gründen, dass sich Deutschland an ihre Seite begebe.

FAZ

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