„Für die ganze zivilisierte Welt war es eine gute Sache“
Der ehemalige ukrainische Geheimdienstler Roman Tscherwinskyj soll den Anschlag auf die Nord-Stream-Röhren organisiert haben. Nachfrage beim Hauptverdächtigen im Hausarrest.
Die umstrittene Pipeline könnte nächstes Jahr versteigert werden. Dann will Stephen Lynch zuschlagen, der Kontakte zur russischen Regierung hat. Was verspricht er sich davon?
Der ehemalige ukrainische Geheimdienstler Roman Tscherwinskyj soll den Anschlag auf die Nord-Stream-Röhren organisiert haben. Nachfrage beim Hauptverdächtigen im Hausarrest.
Die Zulassung für Nord Stream 2 hätte wohl nie erteilt werden dürfen. Das zeigen Dokumente, die der F.A.Z. vorliegen. Aber in Schwerin drückte man die Augen zu.
Die Regierungskrise erschüttert Deutschland. Die Demokraten suchen nach Antworten auf Trumps Sieg. Und die NFL kommt nach München. Der F.A.Z. Newsletter.
Mehrere Sprengungen hatten die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 im September 2022 beschädigt. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht fordert, dass nun bestimmte Fragen beantwortet werden.
Kiew soll die Anschläge angeblich gebilligt haben. Sollte das stimmen, könnte man dies als zulässige Verteidigungshandlung werten – die Ukraine darf sich wirksam gegen Russland wehren.
Drei Ukrainer stehen laut einem Medienbericht unter Verdacht. Einer soll sich in Polen aufgehalten haben, dort lag ein Haftbefehl vor. Doch der Verdächtige konnte sich absetzen.
Sollten tatsächlich ukrainische Taucher die Gasleitung gesprengt haben, drohen Verwerfungen zwischen Berlin und Kiew. Es sollte aber nicht vergessen werden, von wem die eigentliche Bedrohung ausgeht.
Der Generalbundesanwalt hat Haftbefehl gegen einen Ukrainer beantragt wegen der Explosionen an den Pipelines Nord Stream 1 und 2. Der zuletzt in Polen lebende Mann steht im Verdacht, an den mutmaßlichen Anschlägen im Jahr 2022 beteiligt gewesen zu sein.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin setzte sich einst für Nord Stream ein. Nun besucht sie Kiew und fordert anders als Bundeskanzler Scholz den Sieg der Ukraine. In Schwerin folgt dem nicht jeder.
Zwei Jahre dauert der Streit um den Fortbestand der im Zuge von Nord Stream 2 gegründeten Klimastiftung. Die von Schwerin angestrebte Auflösung scheiterte am Widerstand des früheren Ministerpräsidenten. Dieser erklärte nun, die Zukunft der Stiftung sei gesichert.
Russland soll beim Bau der Pipeline Nord Stream 2 versucht haben, an geheime NATO-Daten zu kommen. Die Beantwortung diesbezüglicher Fragen bedeute aber zu viel Aufwand, schreibt des Verteidigungsministerium.
In Sicherheitskreisen soll Roman Tscherwinskyj als Koordinator des Anschlags gelten. Er befindet sich wegen „Kompetenzüberschreitung“ in einem anderen Fall in der Ukraine in Untersuchungshaft.
Laut Grünen-Politiker Konstantin von Notz kommen rechtsstaatliche Ermittlungsverfahren „an ihre Grenzen“. Die Lage am Energiemarkt hat sich seit den Explosionen vor einem Jahr beruhigt. Die Gasspeicher sind für den Winter gefüllt.
Laut einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gehen die Ermittler davon aus, dass die Segeljacht zum Transport des Unterwassersprengstoffs genutzt wurde. Die Hintergründe der Sabotage bleiben weiter unklar.
Erstmals gibt es Aufnahmen der zerstörten Nord-Stream-2-Pipeline. Diese zeigen Medienberichten zufolge, dass bei der Sabotage nur wenig Sprengstoff angewendet wurde.
Immer wieder gab es in den vergangenen Wochen Hinweise aus den amerikanischen Geheimdiensten zur Sabotage der Ostsee-Pipelines. Sie führen in die Ukraine.
Das dänische Verteidigungskommando bestätigt, dass im vergangenen September sich ein russisches Patrouillenschiff in der Nähe der Nord-Stream-Pipelines aufhielt. Mit an Bord war ein Mini-U-Boot mit Greifarmen.
Ein Experte, ein „Tagesschau“-Redakteur und das Karlsruher Institut für Technologie geraten wegen eines Übersetzungsfehlers zum Anschlag auf die Pipeline Nord Stream 2 in einen Shitstorm. Was war da los?
Frankreichs früherer Präsident wirft der Regierung Merkel vor, gegenüber Putin ein Bild der Schwäche mitverursacht zu haben. Das habe ihn zum Überfall auf die Ukraine bewogen, sagt François Hollande im F.A.Z.-Interview.
Mit scharfen Angriffen gegen die Opposition reagiert die Landesregierung in Schwerin auf die Vorwürfe der Opposition zum Bau von Nord Stream 2 und der Klimastiftung. Diese seien „Verschwörungstheorien“.
Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern war mit Russland aufs Engste verbunden – und baute die Nord-Stream-2-Pipeline mithilfe einer dubiosen Stiftung fertig. Die bekommt das Land nun nicht mehr los.
Im Herbst wurden Drohnen bei Bohrinseln gesichtet, dann explodierten die Nordstream-Leitungen. Seitdem ist Europa von der Gasförderung in Norwegen abhängig – und versucht, dem Land beim Schutz seiner Anlagen zu helfen.
Der Energieversorger Eon hakt Nord Stream 1 ab und kündigt an, deutlich mehr zu investieren. Regulierung und Politik müssten dafür aber die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.
Neue Spuren zu den Explosionen an den Ostseepipelines sollen in die Ukraine führen. Der Verteidigungsminister sagt, man dürfe auch die Möglichkeit einer False-Flag-Aktion nicht ausschließen.
Der US-Geheimdienst konnte das Boot identifizieren, das mutmaßlich für die Explosionen an den Nord Stream-Pipelines im vergangenen September eingesetzt wurde. Es gibt keine Beweise für eine Beteiligung der ukrainischen Regierung.
Die EU-Verteidigungsminister beraten über Munitionsbeschaffung, UN-Generalsekretär Guterres trifft Selenskyj in Kiew, der Frauentag lenkt den Blick auf die Ungleichheit und die Bayern sind gegen Paris gefordert. Der F.A.Z-Newsletter.
Der frühere Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern beklagt eine „Anti-Russland-Stimmung“ und wehrt sich gegen die Auflösung der umstrittenen Stiftung.
Einem amerikanischen Medienbericht zufolge waren die Täter Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Hinweise auf eine Beteiligung der ukrainischen Regierung gebe es allerdings nicht.
Der Bundestag diskutiert den Umgang der SPD-geführten Regierung von Mecklenburg-Vorpommern mit Nord Stream 2 und der „Klimastiftung“. Die Ministerpräsidentin müsse die politische Verantwortung tragen, fordert ein FDP-Abgeordneter.
Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Heiko Geue zeigte sich zufrieden mit dem Schritt, äußerte aber Kritik am Zeitpunkt. Fehler vom Finanzamt oder seinem Ministerium wollte er nicht erkennen.
Die „Klimastiftung“ Mecklenburg-Vorpommerns umging US-Sanktionen und erhielt viel Geld von Gazprom. Steuern wollte man keine zahlen, Steuererklärungen verschwanden im Feuer.
Nicht nur der SPD fehlt es bis heute an einer selbstkritischen Aufarbeitung ihrer Russlandpolitik. CDU und CSU machen es nicht besser. Ein Gastbeitrag.
Österreichs Rohstoffspezialist OMV ist eng mit Russland verbunden. Vorstandschef Stern erklärt im Interview, warum er an seiner Beteiligung an einem sibirischen Gasfeld festhält.
In Brüssel endet das NATO-Verteidigungsministertreffen. Der EU-Gaspreisdeckel tritt in Kraft, greift aber noch nicht. Und: Wie lassen sich Extremisten leichter aus dem Staatsdienst entfernen?
Am Rosenmontag nehmen die Jecken traditionell aktuelle Themen und die Prominenz aus Politik und Gesellschaft aufs Korn. Zu sehen sind etwa Putin in teuflischer Gestalt oder der Kanzler als „Scholzomat“.
Der amerikanische Journalist Seymour Hersh behauptet, die Amerikaner seien für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich. Das Weiße Haus dementiert. Moskau sieht sich bestätigt.