Pyeongchang
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Allgemeine Infos über Pyeongchang

Pyeongchang ist eine Gemeinde in der südkoreanischen Provinz Gangwon-do etwa 130 Kilometer östlich von Seoul. Der Ort im Herzen des gleichnamigen Landkreises liegt in etwa 700 Metern Höhe im Taebaek-Gebirge, das sich an der Ostküste der koreanischen Halbinsel entlangzieht. Der 1.563 Meter hohe Odaesan ist bekannt für lange, schneereiche Winter und ein entsprechend beliebtes Skigebiet. In den Sommermonaten locken der Odaesan und der nahe gelegene 1.708 Meter hohe Seoraksan Wanderer und Naturliebhaber in die Berge.

Pyeongchang im internationalen Wintersport
Internationale Bekanntheit erlangte Pyeongchang erstmals 1999 als Ausrichter der Asian Winter Games. Später folgten mehrere Weltcup-Slalom und -Riesenslalom-Wettbewerbe und 2009 die Biathlon-Weltmeisterschaften. Zuvor hatte sich der südkoreanische Wintersportort bereits einmal für die Olympischen Winterspiele 2010 und 2014 beworben, scheiterte jedoch an Vancouver und Sotschi. Die dritte Bewerbung für 2018 wurde schließlich vom Erfolg gekrönt.

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang
Für die Winterspiele entstehen zahlreiche Neubauten, darunter ein Olympiastadion (Eröffnungs- und Schlusszeremonien), die Alpensia Skisprungschanze und die Bob- und Rodelbahn. Im Skigebiet Yongpyong („Tal der Drachen“) werden die Slalom- und Riesenslalom-Wettbewerbe ausgetragen, im nahen Skigebiet Jeongseon am Gariwang die Wettbewerbe in der Abfahrt, Super-G und Kombination. In Gangneung an der Ostküste entsteht der Olympic Park mit der Gangneung Ice Arena (Eiskunstlauf und Short Track), dem Gangneung Curling Centre, Gangneung Oval (Eisschnelllauf) und Kwandong Hockey Centre.

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Quelle: AFP
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