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Snowboard in Pyeongchang : Ledecká wieder in ihrem Revier

Meisterin doch eher auf einem Brett: Ester Ledecká Bild: dpa

Die Snowboard-WM hatte die Super-G-Olympiasiegerin zugunsten der Ski-WM ausgelassen, dort aber enttäuscht. Nun ist Ester Ledecká wieder auf einen Brett unterwegs – und wie!

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          Nach ihrem Ausflug zu den Skifahrern ist Ester Ledecká wieder in ihr angestammtes Revier zurückgekehrt. Prompt hat die 23-Jährige Tschechin hat beim Snowboard-Weltcup in Pyeongchang den Wettbewerb im Parallel-Riesenslalom gewonnen. Platz zwei ging an Weltmeisterin Selina Jörg aus Sonthofen, die vor 14 Tagen in Park City von Ledeckás WM-Verzicht profitiert hatte und den Titel holte.

          Mit Pyeongchang verbindet die 31-Jährige ebenso gute Gedanken wie die acht Jahre jüngere Ledecká. „Mir liegt die Piste hier einfach“, sagte Jörg dem Sport-Informations-Dienst. Im Vorjahr hatte sie an gleicher Stelle hinter Ledecká Olympia-Silber gewonnen. „Mit den guten Erinnerungen war es natürlich noch ein bisschen einfacher. Ich bin richtig happy, dass ich mit Ester im großen Finale war. Ich habe zwar einen kleinen Fehler gemacht, aber bin dennoch zufrieden“, meinte Jörg, die sich auch auf Rang zwei im Gesamtweltcup vorschob.

          Die multibegabte, aber eigensinnige und nicht eben als pflegeleicht geltende Ledecká hatte die Snowboard-WM ausgelassen, weil sie lieber bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are starten wollte. Dort konnte sie mit den Plätzen 15, 17 und 27 in der alpinen Kombination, Abfahrt und Super-G aber bei weitem nicht an ihre sensationelle Vorstellung von den Olympischen Spielen anknüpfen, als sie völlig unerwartet Gold im Super-G gewann.

          Nominiert als „Sportswoman of the Year“: Ester Ledecká

          Dank ihres Triumphs von 2018 ist die Tschechin nun sogar bei den Laureus World Sport Awards in der Kategorie „Sportswoman of the Year“ nominiert. Ihre Konkurrentinnen sind die beiden Tennis-Größen Angelique Kerber und Simona Halep (Rumänien) sowie Turn-Superstar Simone Biles (USA), Triathletin Daniela Ryf aus der Schweiz und Ski-Ass Mikaela Shiffrin (USA).

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