Biathlon : Halbherzige Kampfansage der Deutschen

Wer soll Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bö stoppen? Vor dem ersten Einzelwettbewerb im Biathlon-Weltcup trauen sich die deutschen Herausforderer nicht wirklich die Offensive zu.
Wie hat es ein Fan so schön formuliert: „Biathlon ohne Björndalen ist wie Fußball ohne Bier.“ Jetzt sind sie angebrochen, die bierlosen Zeiten zwischen Pokljuka, wo das für diesen Mittwoch geplante 20-Kilometer-Einzel wegen Nebels um einen Tag verschoben wurde, und dem Weltcup-Finale im März in Oslo. Jetzt ist er weg, der erfolgreichste Biathlet der Historie, auch wenn sein Abgang der eines tragischen Helden war. Sein letztes großes Ziel blieb Ole Einar Björndalen verwehrt: die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Es wären seine siebten gewesen – im reifen Alter von 44 Jahren. Sportlich hat es nicht mehr gereicht, und auf eine Lex Björndalen hat der achtmalige Olympiasieger vergeblich gehofft.





