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Nach der Niedersachsen-Wahl : Christian Lindner sieht drei Verlierer

Will nach der Niedersachsen-Wahl nicht der einzige Verlierer sein: FDP-Chef Christian Lindner am Montag Bild: dpa

Nach der Niedersachsen-Wahl sorgen sich SPD und Grüne um die FDP. Die jedoch sieht nun alle Ampelpartner in der Pflicht, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen – und will selbst stärker in Erscheinung treten.

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          Am Tag nach der schweren Niederlage in Niedersachsen will die FDP im Bund nicht der einzige Verlierer sein. „Die Ampelkoalition hat insgesamt an Legitimität verloren“, lautet die Ableitung des Parteivorsitzenden und Bundesfinanzministers Christian Lindner, denn die Verluste der FDP und jene der SPD seien von den Gewinnen der Grünen nicht aufgewogen worden. Nicht die FDP allein, sondern die gesamte Berliner Regierungskoalition müsse sich daher „he­rausgefordert fühlen“.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.
          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.
          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Doch während sich die Bundes­spitzen von SPD und Grünen in Berlin an diesem Tag selbst durchaus als Sieger sehen und ihre Sorgen allein auf den Verlierer FDP und dessen mögliche Gegenreflexe be­schränken, will der FDP-Vor­sitzende seine Koalitionspartner doch irgendwie für die Folgen des Wahlergebnisses in Hannover mithaften lassen.

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