Baden-Württemberg :
Hagel und die Morddrohung

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Am Wahlabend in Stuttgart: Manuel Hagel steht zwischen seinen Parteifreunden Nicolas Zippelius, Nicole Razavi, Thomas Strobl, Andreas Schwab und Nina Warken.
Am Wahlabend in Stuttgart: Manuel Hagel steht zwischen seinen Parteifreunden Nicolas Zippelius, Nicole Razavi, Thomas Strobl, Andreas Schwab und Nina Warken.Reuters

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel berichtete vor der Landtagswahl von Drohungen. Bislang fehlten dafür Belege – doch nun liegen welche vor.

Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart prüft, ob es während des Landtagswahlkampfes in Baden-Württemberg Morddrohungen gegen den CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel gab. Am Mittwochmittag ergab sich für die Staatsanwälte eine neue Lage: Hatte Hagel bislang laut der Generalstaatsanwaltschaft angegeben, er habe das Dokument über die Morddrohung gegen seine Familie vernichtet, legte er den Ermittlungsbehörden nun überraschend neue Dokumente vor. Ein Sprecher der Stuttgarter Generalstaatsanwaltschaft sagte, man brauche nun mehr Zeit, um diese zu bewerten. Ohne die neuen Dokumente wäre der Prüfauftrag dem Vernehmen offenbar eingestellt worden.

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