Trumps Russland-Connection :
Amerikas Demokraten wittern „Landesverrat“

Von
Simon Riesche, Washington
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Präsident Trump und ein Teil seiner Mannschaft, als Michael Flynn (vorne rechts) noch Nationaler Sicherheitsberater war
Präsident Trump und ein Teil seiner Mannschaft, als Michael Flynn (vorne rechts) noch Nationaler Sicherheitsberater warAP

Neue Enthüllungen zu Trumps Russland-Kontakten reißen die zerstrittenen Demokraten aus ihrer Nachwahl-Lethargie. Jetzt sehen sie ihre Chance gekommen.

Es ist der Moment, auf den die Spitzenvertreter der Demokratischen Partei lange warten mussten. Zwar gab es auch in den vergangenen Wochen für sie genügend Anlässe, den neuen Präsidenten und seine Regierung öffentlich zu kritisieren, aber der skandalumwitterte Rücktritt von Trumps Nationalem Sicherheitsberater Michael Flynn, dem Gespräche mit dem russischen Botschafter in Washington und widersprüchliche Auskünfte darüber zum Verhängnis wurden, ist eine echte Steilvorlage. Nach der verheerenden Wahlniederlage im November, als Hillary Clinton überraschend Donald Trump unterlag und die Republikaner die Mehrheit in beiden Kongresskammern eroberten, sehen die Demokraten jetzt ihre Chance, mal wieder so richtig in die Offensive zu gehen.

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