FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Mehr Hilfe für Ukraine :
Ein Fall für Artikel vier des NATO-Vertrags

Konrad Schuller
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Zielrichtung NATO: Wladimir Putin lässt sich angeblich erbeutete westliche Waffen zeigen. Links der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow.
Zielrichtung NATO: Wladimir Putin lässt sich angeblich erbeutete westliche Waffen zeigen. Links der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow.dpa

Die Serie russischer Anschläge in Europa beweist: Moskau führt einen hybriden Krieg gegen die NATO. Das Bündnis kann und sollte darauf reagieren – und die Ukraine viel entschiedener unterstützen.

Bruno Kahl, der Chef des Bundesnachrichtendienstes, sagt, wegen der ständigen russischen Attentate in Europa könne sich „irgendwann die Frage eines NATO-Bündnisfalles stellen“. Aber wann ist „irgendwann“? Gerade ist ein neuer Brandanschlag aus Birmingham gemeldet worden. Vorher waren Leipzig, London, Madrid, Prag und Warschau dran. Der offenbar geplante Mord an Armin Papperger, dem Vorstandsvorsitzenden des Rüstungskonzerns Rheinmetall, konnte gerade noch verhindert werden. Der britische Geheimdienstchef McCallum meint dazu, Russland wolle jetzt „Chaos“ in Europa.

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