FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Reaktionen in Moskau :
Die Feuerpause ablehnen, ohne Trump zu verprellen

Lesezeit:
Ausgangslage „nicht mehr ganz so ideal“: Russische Medien kommentieren gegen eine Annahme der vorgeschlagenen Feuerpause.
Ausgangslage „nicht mehr ganz so ideal“: Russische Medien kommentieren gegen eine Annahme der vorgeschlagenen Feuerpause.AFP

Putin will keine Feuerpause, sie liefe allen seinen Zielen zuwider. Aber eine brüske Ablehnung könnte die Annäherung an Washington stören. Wie also kann ein Zwischenweg aussehen?

Das offizielle Moskau schwieg zunächst zum ukrainischen Angebot einer Feuerpause von 30 Tagen. Der amerikanische Präsident Donald Trump ist involviert, und der ist in Russland Chefsache. Erst am Vormittag äußerte sich Dmitrij Peskow, der Sprecher von Präsident Wladimir Putin. Man werde die Erklärungen nach dem amerikanisch-ukrainischen Treffen von Dschidda „aufmerksam studieren“, sagte er. Auch hob Peskow hervor, dass man davon ausgehe, dass die amerikanische Seite Moskau „dieser Tage“ über Details der Verhandlungen informieren werde, und zwar „in Gänze“. Erforderlichenfalls könne ein Telefonat zwischen Putin und Trump rasch organisiert werden. Es war eine diplomatisch-abgewogene Reaktion, die dem Kreml Zeit verschafft, auf die neue, alte Lage zu antworten: dass sich Kiew und Washington wieder aneinander angenähert haben.

FAZ+

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

  • Mit einem Klick online kündbar

Das Beste von FAZ+

Stellenmarkt