Wie China die Bilder der Sturzflut in Tibet kontrolliert
Die Sturzflut im Himalaja ist eine der größten Naturkatastrophen in der Region. Auf chinesischer Seite aber gibt es weder unabhängige Bilder noch Zahlen.
Die nepalesische Polizei meldet 1252 bestätigte Tote allein in Nepal. Noch immer werden tausende Menschen vermisst. Experten warnen vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten.
Die Sturzflut im Himalaja ist eine der größten Naturkatastrophen in der Region. Auf chinesischer Seite aber gibt es weder unabhängige Bilder noch Zahlen.
Der Meteorologe Jörg Kachelmann nimmt kein Blatt vor den Mund. Er spricht über Wettermythen, eine „Inshallah-Haltung“ in deutschsprachigen Ländern – und kritisiert im F.A.Z.-Interview auch die F.A.Z.
Die offiziellen Todeszahlen sind derweil weiter gestiegen. Auch in China werden mehrere Deutsche vermisst. Und die Sorge vor einer neuen Katastrophe ist groß.
Kurz vor der Katastrophe hatte Vishma Raj Nepal noch Kontakt zu seinem Bruder. Seitdem wartet er wie viele weitere Menschen in Nepal auf ein Lebenszeichen von vermissten Angehörigen.
Anhaltender Regen könnte die Lage in der Katastrophenregion im Himalaya weiter verschärfen. Nach der Sturzflut steigt die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mehr als 470. Viele Menschen werden noch vermisst.
Nach schweren Überschwemmungen im Himalaja werden Hunderte Menschen vermisst, darunter wohl auch Deutsche. In Nepal kommen mindestens 162 Menschen ums Leben. Auch im benachbarten Tibet soll es viele Opfer geben.
Lobga Rangzen setzte sich für die Freiheit Tibets ein. Er erlag seinen Verbrennungen kurz nach der Tat.
Chinas neues Gesetz zur „ethnischen Einheit“ soll die Assimilation der Tibeter erzwingen. Es sollte ein Weckruf für Europa sein.
Der Kailash in Tibet ist für Hindus und Buddhisten ein Heiligtum, die Quelle des Universums. Doch lassen sich die chinessiche Repression und die Fremdheit des religiösen Umfelds bei der Umrundung des Berges einfach ausblenden?
Hunderte eingeschneite Bergwanderer mussten vergangene Woche am Mount Everest gerettet werden. Auch der Bergführer Wu Ji war mit einer Gruppe unterwegs – und berichtet von dramatischen Szenen.
Sie stecken auf 4900 Meter Höhe fest: Ein schwerer Schneesturm trifft zahlreiche Bergwanderer an der Ostseite des Mount Everest in Tibet. 350 Menschen wurden bereits in Sicherheit gebracht.
Schneemassen blockieren die Straßen: Hunderte Rettungskräfte sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien im Einsatz, um die Zugänge zu den Bergsteigerlagern in Tibet frei zu machen.
Das Tibethaus in Frankfurt ist eines von weltweit nur drei Kulturzentren, die unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama stehen. Es ist nicht nur für Exil-Tibeter eine Anlaufstelle. Mit einem großen Fest wird nun das 20. Jubiläum gefeiert.
Der gewaltige Staudamm soll dreimal so riesig wie der berühmte Drei-Schluchten-Damm werden. Doch liegt er auf einem Gebiet, auf das sowohl China als auch Indien Machtansprüche erheben.
Auch in Deutschland gibt es viele Unterstützer für das tibetische Streben nach Unabhängigkeit. Doch die Repressionen Chinas lassen nicht nach. Bewirkt das Engagement dennoch etwas?
Auch in Zukunft wird es einen Dalai Lama geben, verkündet das geistliche Oberhaupt Tibets. Oder es werden zwei – wenn Peking versucht, eine eigene Reinkarnation durchzusetzen.
Der Dalai Lama hat sich zu Wort gemeldet: Er werde einen Nachfolger haben. Wer es ist, bleibt unklar. Deutlich macht er aber: China hat nichts zu sagen.
Es wird noch einmal richtig heiß in Deutschland. Trumps „Big Beautiful Bill“ geht zurück ins Repräsentantenhaus. Und: Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen beginnt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Diese Woche erreicht der Machtkampf um Reinkarnationen in Tibet seinen Höhepunkt: Der Dalai Lama wird sich vor seinem neunzigsten Geburtstag wahrscheinlich zu seiner Nachfolge äußern.
China will im Himalaja mehrere Staudämme errichten. Peking hat dafür gute Gründe. Heimische Umweltschützer und die Länder flussabwärts dagegen befürchten Schlimmes.
Der Lehrer Peter van Ham fotografiert in seiner Freizeit buddhistische Klöster im Himalaja, zuletzt das tibetische Kloster Tabo, eine der ältesten erhaltenen Tempelanlagen. Nun werden seine Fotografien in Frankfurt gezeigt.
Jost Kobusch versucht eine Solo-Winterbesteigung des Mount Everest ohne Flaschensauerstoff. Bei seinem dritten Anlauf überrascht ihn das schwere Erdbeben in Tibet im Zelt auf 5700 Meter Höhe.
Die Bedingungen für die Helfer sind extrem schwierig: Bei bis zu minus 16 Grad und in einer Höhe von 4000 Metern suchen Rettungskräfte in Tibet nach Überlebenden des Erdbebens.
Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag Tibet erschüttert. Mindestens tausend Häuser stürzten ein, mehr als hundert Menschen kamen ums Leben. Auch eine der heiligsten Städte der Region ist betroffen.
Straßen bauen oder nicht? Würde das den Einheimischen das Leben erleichtern? Oder die Abwanderung beschleunigen? Wer durch den Himalaja wandert, wird derzeit mit vielen Fragen konfrontiert.
Gibt es den Ort, an dem die Menschen kaum altern, Harmonie und Frieden herrscht? Unterwegs in den Bergen des chinesischen Himalayas, nach Shangri-La.
Anja Blacha ist eine der erfolgreichsten deutschen Höhenbergsteigerinnen. Zehn der höchsten Berge der Welt hat sie bisher erklommen – und noch weitere vor sich.
Von der Unsterblichkeit kosten: Reinhold Messner stand als erster Mensch auf allen Achttausendern. Jetzt wird der Grenzgänger achtzig Jahre alt.
Der Südtiroler Extrembergsteiger steht kurz vor seinem 80. Geburtstag. Im Interview spricht er über das Altern, die vielen Kontroversen in seinem Leben, seine Gedanken über den Tod und den Berg, den er gerne noch bestiegen hätte.
Peking geht seit Jahrzehnten mit harter Hand gegen Tibeter vor. Penpa Tsering, der Chef ihrer Exilregierung, kennt das Land nur von Google Maps. Trotzdem hat er Hoffnung auf eine Rückkehr der Tibeter.
Eine solide, aber nicht mehr ganz taufrische Dokumentation spürt dem rätselhaften Denisova-Menschen nach.
Kann es jeder auf die höchsten Gipfel der Welt schaffen? Viele Veranstalter von Expeditionen versprechen genau das – und setzen damit Leben aufs Spiel. Am Mount Everest gehen sie buchstäblich über eine Leiche.
Zwischen sanftem Gleichmut, allgegenwärtigen Verboten und plötzlichem Schnee: Unterwegs im Himalaja-Königreich Bhutan.
Gina Marie Rzucidlo und Anna Gutu wollten jeweils die erste Amerikanerin sein, die alle Achttausender bestiegen hat. Doch am Samstag wurden beide mit ihren Führern von Lawinen mitgerissen. Zwei Leichen wurden schon gefunden.
Gina Marie Rzucidlo und Anna Gutu wollten jeweils die erste Amerikanerin sein, die alle Achttausender bestiegen hat. Doch am Samstag wurden beide mit ihren Guides von Lawinen mitgerissen. Zwei Leichen wurden bereits gefunden.
Wie zu Sowjetzeiten: Russlands Museen sind international isoliert und suchen neue Partnerinstitutionen jenseits von Europa. Das Russische Museum in St. Petersburg zeigt chinesische Gegenwartsmalerei im Stil des Sozialistischen Realismus.