Staatliche Informationen : Wie China die Bilder der Sturzflut in Tibet kontrolliert

Die Sturzflut im Himalaja ist eine der größten Naturkatastrophen in der Region. Auf chinesischer Seite aber gibt es weder unabhängige Bilder noch Zahlen.
Die chinesischen Behörden reagierten schnell. Nach der Sturzflut im Himalaja, die neben dem Grenzort Gyirong auch tibetische Geschäfte, Restaurants, Teehäuser und Wohnungen zerstörte, wurden die überlebenden Anwohner fortgebracht. Nur Sicherheitskräfte und Rettungshelfer durften das Gebiet noch betreten. „Die Veröffentlichung von Informationen vor Ort wurde vollständig unterdrückt“, berichtet eine tibetische Quelle, deren Informationen der F.A.Z. zugetragen wurden. Die Internet- und Mobilfunknetze im gesamten Gyirong-Gebiet auf der von China kontrollierten tibetischen Seite seien in den ersten Tagen „vollständig ausgefallen“.


