„Wenn wir einen Kandidaten nennen, wäre diese Person verbrannt“
Das BSW will einen überparteilichen Ministerpräsidenten, verrät aber nicht, wer das sein soll. Die Partei will keinen Streit vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
Im Eilverfahren haben ausgetretene BSW-Politiker in Thüringen eine neue Partei gegründet. Jetzt ist auch die Fraktion aufgelöst worden.
Das BSW will einen überparteilichen Ministerpräsidenten, verrät aber nicht, wer das sein soll. Die Partei will keinen Streit vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
Die AfD sucht eine Machtoption in Sachsen-Anhalt, der Bundestag berät über den Haushalt, und Borussia Dortmund tritt in der Champions League an. Der F.A.Z. Frühdenker.
In Thüringen wollen die ehemaligen BSW-Abgeordneten um Katja Wolf nach einer neuen Partei auch eine Fraktion gründen. Für die verbliebenen „Sahra-Jünger“ gibt es nur Häme.
Ehemalige BSW-Mitglieder haben die neue Partei Thüringen.Gerecht gegründet. Den Vorsitz übernimmt Katja Wolf.
Zehn BSW-Abgeordnete treten aus Protest gegen die Bundesspitze aus der Partei aus. In der „Brombeer-Koalition“ wollen sie trotzdem bleiben. Das überzeugt nicht alle.
Wagenknecht wollte in Sachsen-Anhalt einen Wahlkampf gegen „die Altparteien“ führen. Die recht vernünftige „Brombeer-Koalition“ störte da nur – denn mit Vernunft kommt man im BSW nicht mehr weit.
Die BSW-Abgeordneten sind aus der Partei ausgetreten – aber vorerst nicht aus der Fraktion. Die bisherige Landesvorsitzende Wolf versicherte, man werde weiterhin zur Koalition mit CDU und SPD stehen.
Drei Abgeordnete des Thüringer BSW treten aus der Fraktion aus und gründen eine neue Partei. Sie haben wegen Wagenknecht die Geduld verloren. Die Brombeerkoalition wackelt.
Das BSW streitet weiter: Der Thüringer Landesverband hat einen Sonderparteitag zum Verbleib in der Brombeer-Koalition angesetzt. Nun gibt es Zwist wegen des Termins.
BSW-Politiker aus Thüringen vergleichen den Kreis um Sahra Wagenknecht mit einer Sekte. Die Partei ist tief gespalten.
Kann ein Bundesverband den Landesverbänden vorschreiben, was sie zu tun haben? Regelungen aus dem Parteien- und dem Abgeordnetengesetz sowie dem Vereinsrecht stehen dem entgegen.
BSW-Landeschefin Wolf lobt die Koalitionsarbeit in Thüringen – und verschärft den Ton gegenüber ihrer Parteispitze. Neu ist der Konflikt zwischen ihr und Wagenknecht nicht.
Katja Wolf widerstand mehrmals den Anweisungen ihrer Bundesvorsitzenden. Doch wie der Machtkampf mit Sahra Wagenknecht diesmal ausgeht, ist nicht ausgemacht.
Der BSW-Bundesvorstand verlangt in Thüringen den Koalitionsbruch mit CDU und SPD. Ministerpräsident Voigt soll so zum Rückzug gedrängt werden. Im Landesverband kommt das nicht gut an.
In Thüringen debattieren bald Bürger über Krieg und Frieden. Das BSW hatte diese Räte durchgesetzt. Auch die Landesregierung spricht von einem Herzensprojekt.
Mario Voigt preist zum ersten Jahrestag seiner Landesregierung die Harmonie in der Brombeer-Koalition. Doch einer Umfrage zufolge hat vor allem die AfD profitiert. Das BSW ist dagegen abgestürzt.
Miese Umfragen, unsichere Zukunft: Das BSW hatte schon mal bessere Zeiten. Was kann da die Vorsitzende dafür, die keine Vorsitzende mehr sein will?
Mit ihrer eigenen Partei erreicht Sahra Wagenknecht nur wenige Monate nach der Gründung beachtliche Erfolge. Doch dann folgen Machtkämpfe und die denkbar knappe Niederlage bei der Bundestagswahl. Eine Chronik.
Die Thüringer Bratwurst steht für Heimat und Tradition. Besonders CDU und AfD nutzen sie im Kampf um die Gunst der Wähler. Das führt oft zu absurden Debatten.
Thüringen plant mit einer Milliarde Euro seine Kommunen zu stärken. Das soll den „Investitionsstau“ im Land aufheben, sagt Finanzministerin Katja Wolf.
Sahra Wagenknecht ist wieder da. Dass sie das Treffen des Thüringer BSW-Fraktionschefs mit dem AfD-Anführer Höcke lobt, zielt auch auf die CDU.
Die BSW-Gründerin fordert in Thüringen einen anderen Umgang mit der AfD. Sie unterstützt ein geplantes Treffen des Thüringer Fraktionschefs mit Höcke – und kann sich Regieren mit wechselnden Mehrheiten vorstellen.
Wolf triumphiert abermals über Wagenknecht in Thüringen. Der Machtkampf im BSW zeigt ihr strategisches Geschick.
Sahra Wagenknecht verliert den Machtkampf und Katja Wolf bleibt Landesvorsitzende des Thüringer BSW. Wagenknechts Favoritin Anke Wirsing unterliegt in der Wahl auf dem Landesparteitag.
Die Bundesvorsitzende des BSW wirbt in Thüringen für die Gegner der dortigen Landesspitze. An diesem Samstag entscheidet sich der Machtkampf.
Katja Wolf will den Vorsitz in Thüringen behalten, Steffen Schütz zieht für den Weimarer Konzertmeister Gernot Süßmuth zurück. Doch Parteichefin Wagenknecht hat den Kompromiss nicht gebilligt.
In einer Mail, die der F.A.Z. vorliegt, kritisiert BSW-Generalsekretär Leye die Thüringer Landesvorsitzenden Wolf und Schütz. Sie gefährdeten die Einheit der Partei.
Die bisherigen Thüringer BSW-Chefs bewerben sich wieder um den Vorsitz – gegen Kandidaten, die die Parteispitze unterstützt. Dass die überhaupt eingreift, nennen Wolf und Schütz „irritierend“.
Eine Gefolgsfrau Wagenknechts will in Thüringen der BSW-Landesvorsitzenden ihr Amt streitig machen. Gewinnt sie den Machtkampf, würde das die Koalition in Erfurt gefährden.
Nach außen lassen die BSW-Vorsitzenden keine Selbstkritik erkennen, in der Partei aber tobt ein Streit über die Gründe für die Wahlniederlage. Interne Mails zeigen, wie rau der Ton ist.
Die Staatsanwaltschaft Erfurt wird gegen die Thüringer BSW-Minister Katja Wolf und Steffen Schütz ermitteln. Es geht um eine Reise nach Mallorca – und den Verdacht der Korruption.
Die neue Regierung in Thüringen ernennt ihre Minister. Die G-7-Staaten beraten über den Machtwechsel in Syrien, und zwischen Frankfurt und Mannheim rollen die Züge wieder. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der CDU-Politiker Mario Voigt wird im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt. Eine Vereinbarung mit der Linken macht es möglich.
Die Thüringer Koalition aus CDU, BSW und SPD steht. Katja Wolf (BSW) berichtet, wie diese überraschende Volte gelang und wie schwierig es nicht nur mit Koalitionspartnern war, sondern auch mit Parteichefin Sahra Wagenknecht.
In Thüringen stimmen die BSW-Mitglieder für die Brombeer-Koalition mit CDU und SPD. Streit im BSW – und zwischen Landeschefin Katja Wolf und Sahra Wagenknecht? Schnee von gestern.
Der Thüringer CDU-Chef Mario Voigt hat durch kluges Vorgehen eine Brombeer-Koalition ausgehandelt. Der Pragmatismus der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf war mitentscheidend. Am Ende verkündete sie sogar einen scheinbaren Sieg von Sahra Wagenknecht.