Wagenknechts Partei :
Von Wahlerfolgen und Machtkämpfen – eine Chronik des BSW

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Geht, aber nur ein bisschen: Sahra Wagenknecht, hier im November 2025, zieht sich vom Vorsitz des BSW zurück.
Geht, aber nur ein bisschen: Sahra Wagenknecht, hier im November 2025, zieht sich vom Vorsitz des BSW zurück.EPA

Mit ihrer eigenen Partei erreicht Sahra Wagenknecht nur wenige Monate nach der Gründung beachtliche Erfolge. Doch dann folgen Machtkämpfe und die denkbar knappe Niederlage bei der Bundestagswahl. Eine Chronik.

Bruch mit der Linken

Als Sahra Wagenknecht nach jahrelangen Lagerkämpfen aus der Linken austritt, verkündet sie im Oktober 2023: „Wir gehen ohne Groll und ohne Nachtreten gegen unsere alte Partei.“ Um dann doch nachzutreten: Die jüngere Geschichte der Linken sei die Geschichte eines politischen Scheiterns, schreiben Wagenknecht und neun weitere Bundestagsabgeordnete. Sie werfen ihrer bisherigen Partei vor, falsche Schwerpunkte zu setzen und mit ihrer Fokussierung auf „urbane, junge, aktivistische Milieus“ traditionelle Wähler zu vertreiben. Die Linke trete nicht mehr als klar erkennbare Opposition auf, sondern als weichgespülte „Ja, aber...“-Partei.

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