Italien und Spanien wollen Grenzkontrollen beenden
Nach dem Ansturm auf Ceuta kontrollieren die beiden EU-Partner gegenseitig ihre Grenzen. Ihre Innenminister loten nun eine neue Zusammenarbeit aus.
Die EU-Kommission will die Grenzschutzbehörde aufstocken und für die Mitgliedstaaten attraktiv machen. Sie soll nationale Beamte nicht mehr kontrollieren.
Nach dem Ansturm auf Ceuta kontrollieren die beiden EU-Partner gegenseitig ihre Grenzen. Ihre Innenminister loten nun eine neue Zusammenarbeit aus.
Das spanische Königspaar wird bei seinem ersten Besuch in Ceuta umjubelt empfangen. Und formuliert eine deutliche Ansage an Marokko.
Zum ersten Mal reist das spanische Königspaar in die Exklaven Ceuta und Melilla. Der Besuch ist eine Botschaft an Marokko.
König Mohamed VI. warnt Spanien nach der Ceuta-Krise vor „Druck und Erpressung“. Die bisherige Migrationskooperation sei „überholt“.
Nach dem Schock von Ceuta dringen viele EU-Staaten auf eine Verschärfung der Migrationsregeln. Und die EU-Kommission rührt noch ein weiteres Tabu an.
Die Entscheidung kam überraschend: Mit Fatima Ezzahra El Mansouri steht erstmals eine Frau an der Regierungsspitze. Sie soll sich besonders um die junge Bevölkerung kümmern.
Die brenzlige Lage in der Exklave Ceuta ist die Folge spanischer Nachlässigkeit. Die Europäische Union sollte daraus Konsequenzen ziehen.
Die spanische Regierung rückt von Marokko ab und will die Grenze in Nordafrika zusätzlich befestigen. Die Migranten, die sich in Ceuta aufhalten, will Ministerpräsident Sánchez „mit Würde zurückführen“.
Längst ist die Lage in Ceuta nicht unter Kontrolle, da droht die nächste Herausforderung. „Am 23. sollen sich alle auf den Weg machen“, heißt es in sozialen Netzwerken. Also an diesem Mittwoch.
Noch ist die Lage in Ceuta nicht unter Kontrolle, da droht schon die nächste Herausforderung. In sozialen Netzwerken werden wieder Migranten mobilisiert.
In Spaniens Fußballstadien wird Solidarität mit den Einwohnern der Exklave Ceuta zur politischen Parole. Kylian Mbappé zieht nur halb mit – und fällt mit der differenziertesten Erklärung in der Debatte auf.
Viele Migranten in Ceuta haben auch nach sechs Wochen keine richtige Unterkunft und irren hungrig durch die Straßen. Die Einwohner haben Angst – und fühlen sich alleingelassen.
Christdemokraten und Rechte halten Spanien Versäumnisse vor, Linke verteidigen Ministerpräsident Sánchez. Die Sozialdemokraten sind gespalten.
Die spanische Regierung hatte behauptet, „zu keinem Zeitpunkt“ Informationen erhalten zu haben. Doch nun wurde publik: Ein Agent in Ceuta sah den Ansturm kommen.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez gibt Unterlagen zu Ceuta frei. Darin warnte der Geheimdienst vor einem möglichen Massenansturm auf die nordafrikanische Küste.
Das höchste Hochhaus und der schnellste Zug Afrikas: Marokko boomt und rüstet sich für die WM 2030. Doch die junge Generation blickt nicht hoffnungsvoll auf ihr Land.
Seit dem Ansturm auf Ceuta kontrolliert Italien den Reiseverkehr mit Spanien. Und will damit weitermachen – obwohl bisher kein Migrant aus der Exklave erfasst wurde. Warum?
Ceuta war ein erster Test des neuen europäischen Asylsystems. Viel verändert hat es noch nicht.
Mit seiner Verteidigung Marokkos steht Spaniens Regierungschef allein da. Hunderttausend Demonstranten und selbst seine Partner verlangen nach dem Ansturm auf Ceuta einen Kurswechsel.
„Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht“: Mit solchen Parolen gingen Demonstranten in ganz Spanien auf die Straße. Am späten Abend wurde es unruhig.
Madrid hat die Lage in Ceuta verharmlost und zu lange damit gewartet, europäische Hilfe anzufordern.
Mit massiver Finanzhilfe will die spanische Regierung einen Kollaps in Ceuta verhindern. Frontex-Beamte sollen bei Triage und Rückführung der Migranten helfen.
Die Wut in Ceuta wächst. Einheimische zerstören ein Migrantenlager am Strand – und Marokkaner attackieren eine Armeepatrouille.
In Ceuta herrscht Chaos. Der Kontrollverlust schadet der linken Regierung in Madrid. Erst nach fast vier Wochen übernimmt sie das Kommando.
Die Migrationskrise endet nicht in Ceuta. Unzufriedene junge Marokkaner wollen weg – obwohl sie aus einem Land kommen, das sich gut entwickelt.
Zehntausende haben entschieden, alles zurückzulassen, um unter Lebensgefahr zur spanischen Grenze zu schwimmen. Niemand kann so tun, als wüsste er nichts vom Schmerz eines Teils der marokkanischen Bevölkerung.
Streit um Abschiebungen aus Ceuta. Die konservative spanische Opposition und die EU wollen auch Minderjährige heimschicken. Rechtlich ist das kaum möglich.
Marokko weist spanische Korrespondenten aus der Grenzstadt zu Ceuta aus. Das ist offenbar eine Reaktion darauf, dass Spanien zuvor ein marokkanisches TV-Team nicht nach Ceuta gelassen hatte.
In Ceuta blieb es am Wochenende ruhig. Aber Migranten bleiben eine politische Waffe – und damit ein wunder Punkt der EU.
In der Grenzstadt Fnideq verhindert Marokko mit einem beispiellosen Großaufgebot einen zweiten Ansturm auf Ceuta. Es ist in dem nordafrikanischen Land auch ein Signal nach innen.
Zu einem neuen größeren Ansturm auf die spanische Exklave kam es am Samstag nicht. Die marokkanische Polizei stoppte die Migranten vor dem Grenzübertritt.
Schon länger kursieren in den sozialen Medien Aufrufe für Grenzüberquerungen am Samstag. Dieses Mal wollen Spanien und Marokko keine Migranten passieren lassen.
Vor fünf Jahren nahmen die Taliban Kabul ein. Die Deutschen sind gespalten in ihrer Meinung zu den Reformen der Bundesregierung. Und: Die Liebe lässt sich in Berlin nicht unterkriegen. Der F.A.Z. Frühdenker.
In den sozialen Medien würden Aufrufe zu Massenüberquerungen kursieren, warnt Marokko. Festnahmen sollen das verhindern.
Die EU hat schöne Digitalgesetze. Doch in Krisen wie dem Ansturm auf Ceuta sind sie wirkungslos. Die EU-Kommission bittet die Plattformkonzerne nur freundlich, die Desinformation zu stoppen. Doch was geschieht?
Der ARD-Afrikakorrespondent setzt einen verschwörerischen X-Post zum Migrantenansturm auf Ceuta ab. Dann dreht er bei. Der WDR nimmt ihn gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz. Doch ist das alles?