Wie der WDR Georg Restle in Schutz nimmt
Der ARD-Afrikakorrespondent setzt einen verschwörerischen X-Post zum Migrantenansturm auf Ceuta ab. Dann dreht er bei. Der WDR nimmt ihn gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz. Doch ist das alles?
Der ARD-Afrikakorrespondent setzt einen verschwörerischen X-Post zum Migrantenansturm auf Ceuta ab. Dann dreht er bei. Der WDR nimmt ihn gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz. Doch ist das alles?
Ceuta war ein Härtetest für Europa. Es hat sich gezeigt: Eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten kann funktionieren. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen, fordert der EVP-Vorsitzende Manfred Weber.
Amerikanische Medien sehen nach dem Vorfall mit der Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen eine Verbindung zu Russland, Spanien und Italien streiten über Grenzkontrollen und Iran stellt Forderungen an die USA.
Der Migrationsstreit zwischen Madrid und Rom verschärft sich. Jetzt kontrolliert auch Spanien Einreisende aus Italien.
Der Afrika-Korrespondent der ARD, Georg Restle, macht nach der Kritik an seinem Verschwörungspost zum Migranten-Ansturm auf Ceuta einen Rückzieher. Wirkt das glaubwürdig? Auch der WDR äußert sich.
Für die spanischen Bewohner von Ceuta tragen Marokko, die USA und Israel die Hauptschuld am Migrantenansturm. Die wirkliche Ursache waren offenbar Gerüchte in den sozialen Medien.
In Ceuta herrscht immer noch der Ausnahmezustand. Die Bewohner sprechen von einer „Invasion“, schimpfen aber auch über Rechtspopulisten, die ihre Not ausnutzen.
Georg Restle ist seit kurzem Afrika-Korrespondent der ARD. Nun postet er Mutmaßungen zum Migranten-Ansturm auf Ceuta. Belege hat er nicht. Kritiker verweisen auf den dubiosen Kern von Restles vermeintlicher Erklärung.
Der Andrang Zehntausender auf Ceuta erfolgte, nachdem sich online Nachrichten über eine vermeintliche Grenzöffnung verbreitet hatten. Die EU-Kommission will nun Plattformbetreiber stärker in die Pflicht nehmen.
Nach dem Ansturm auf Ceuta traten am 1. August in Italien Grenzkontrollen für den Luft- und Seeverkehr mit Spanien in Kraft. Madrid antwortet nun mit Gegenmaßnahmen.
Nicht nur Fake News in den sozialen Medien waren bei dem Ereignis in Ceuta ein Problem. Auch ein falsches Verständnis von Objektivität bei vielen Medien half denen, die politisch von der Panik profitieren.
Seit mehr als 25 Jahren ist Juan Jesús Vivas schon Regierungschef von Ceuta. Jetzt muss der konservative Politiker in der kleinen Exklave die größte Migrationskrise Spaniens managen.
Mehr als tausend minderjährige Marokkaner sind nach Ceuta gekommen. Die Lage ist angespannt, es mangelt an vielem. NGOs helfen, Politiker streiten.
Falsche Gerüchte auf Tiktok und anderen Plattformen lösten den Ansturm auf Ceuta aus. Das offenbart, wie abhängig Europas Migrations- und Asylsystem von Nachbarstaaten wie Marokko geworden ist.
Mit Migranten und Flüchtlingen werden auch in Nordafrika hybride Konflikte geführt. So beeinflussen sie die Politik in europäischen Staaten.
Die Regierung in Madrid kann nichts für den Auslöser des Massenansturms auf Ceuta. Aber Massenlegalisierungen sind das falsche Signal.
Innerhalb von 24 Stunden gelangten Zehntausende von Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Wie konnte das geschehen? Während über politische Hintergründe gerätselt wird, ist eines klar: Social Media war der Motor.
Nach heftiger Kritik an Spaniens Migrationspolitik stellen sich die EU-Innenminister hinter Madrid. Dort verteidigt man das Vorgehen in Ceuta.
Zu Migration hat die AfD eigentlich eine klare Haltung. Doch die Ereignisse in Ceuta sind für sie nicht ganz leicht zu kommentieren.
Der spanische Innenminister verteidigt das Vorgehen in Ceuta vor seinen EU-Amtskollegen. Die stellen sich nach den jüngsten Attacken gegen Spanien nun hinter die Regierung in Madrid.
So wichtig es ist, über einen besseren Schutz der europäischen Außengrenzen zu reden: Dabei sollte Augenmaß gewahrt werden.
Die EU-Innenminister beraten über die Folgen des Ansturms auf Ceuta. Trump gibt Iran eine „letzte Chance“ für Gespräche. Und Innenminister Dobrindt beantwortet Fragen zum Anschlag auf den Berliner CSD. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die italienische Mitte-rechts-Koalition attackiert die spanische Regierung nach der Migrationskrise von Ceuta hart. Und erhält dabei Unterstützung.
Marokko will weiter mit Spanien zusammenarbeiten. Rabat schiebt die Schuld auf Menschenhändler und die „böswillige Ausnutzung des digitalen Raums“.
Marokko gibt an, Gerüchte in sozialen Medien seien der Grund für die vielen Menschen, die in die Exklave Ceuta flüchteten. Rund 40.000 Menschen versuchten am Donnerstag, die Grenze zu überwinden. Spanien spricht von mehr als 50.000.
Die marokkanischen Behörden beziffern die Zahl der Beteiligten an dem Ansturm auf 40.000. Spanien spricht von mehr als 60.000.
Der Ansturm auf Ceuta führt zum Streit über den Schutz der Außengrenzen, die nächste Hitzewoche steht an und Verbraucherschützer kritisieren die Preisgestaltung der Bahn. Der F.A.Z. Frühdenker
Die meisten Migranten kehren offenbar nach Marokko zurück. Das ist der einzige Weg, die Krise zu lösen.
Im Zentrum von Ceuta ist nach dem Ansturm Zehntausender Migranten der Alltag zurück. Doch die Menschen fragen sich, wie lange es so bleiben wird.
Giorgia Meloni wurde 2022 vor allem wegen ihrer harten Linie in der Migrationspolitik zur Regierungschefin gewählt. Im Streit mit Madrid schärft sie ihr Profil.
Vor Ceuta sucht die Küstenwache nach Opfern des Ansturms auf die spanische Exklave. Migranten berichten von fragwürdigem Verhalten marokkanischer Sicherheitskräfte.
In der spanischen Exklave kehrt nach dem regelrechten Ansturm Zehntausender Migranten langsam Normalität ein. Doch in der EU wächst die Kritik am Grenzschutz. Auch Deutschland fordert Nachbesserungen.
Die Lage in Ceuta hat sich beruhigt. Ministerpräsident Sánchez verleiht derweil seiner Wut Ausdruck. Am Dienstag kommen die EU-Innenminister zu einer Sondersitzung zusammen.
Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska gehört zu den engsten Vertrauten des Ministerpräsidenten. Nun muss er sich für sein spätes Eingreifen in Ceuta rechtfertigen.
Richtungswechsel am Grenzzaun von Ceuta. Fast alle Migranten, die am Donnerstag gekommen waren, machten sich auf den Rückweg. Für sie gab es dort nicht einmal Wasser.
Die dramatische Lage in Ceuta zeigt die Macht von Pullfaktoren. Nicht nur in Spanien müssen sie endlich verringert werden.