Kein Endlager in Hessen
Hessen und Rheinland-Pfalz kommen als Standorte für ein Atommüll-Endlager in Deutschland nicht mehr infrage. Andernorts geht die Suche weiter.
Wo entsteht Deutschlands Endlager für hochradioaktive Abfälle? Die zuständige Bundesgesellschaft hat mögliche Gebiete am Dienstag weiter eingegrenzt.
Hessen und Rheinland-Pfalz kommen als Standorte für ein Atommüll-Endlager in Deutschland nicht mehr infrage. Andernorts geht die Suche weiter.
Während Deutschland einen Standort sucht, genehmigt Finnland als erstes Land ein Endlager für seinen Atommüll. Kann Deutschland seine Abfälle dort unterbringen?
Der Atommüllfonds Kenfo liefert die Blaupause, wie eine obligatorische Kapitalrente funktionieren kann. Dass es ihn schon gibt, erspart der Koalition viele komplizierte Diskussionen.
Die Finnen nehmen bald ihr Endlager für Atommüll in Betrieb. Deutschland braucht noch 50 Jahre oder mehr. Das ist eine Schande.
Erstmals seit Langem werden in Deutschland wieder radioaktive Brennelemente transportiert. Am späten Abend startete die Fahrt eines Schwerlastwagens durchs Ruhrgebiet. Der Transport verlief störungsfrei.
Unter massivem Polizeischutz und von Protesten begleitet wurde Atommüll quer durch Nordrhein-Westfalen von Jülich aus in das Zwischenlager Ahaus im Münsterland gebracht.
Erstmals seit langem werden in Deutschland wieder radioaktive Brennelemente transportiert. Ein Gericht machte den Weg frei. Für die Grünen in NRW ist das heikel.
Deutschland sucht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nach einem Endlager, Finnland hat längst eins – und alle sind zufrieden. Davon können wir lernen.
Neuer Zwischenbericht zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nahost-Außenminister diskutieren über Gaza. In den Niederlanden wird das Briefwahlergebnis verkündet. Der F.A.Z. Newsletter.
Um den italienischen Physiker Ettore Majorana und eine angeblich von ihm erfundene Maschine rankt sich eine Verschwörungstheorie. Die wurde nun in den Räumen des italienischen Senats verhandelt. Was soll das?
Atommüll aus Jülich darf sich in 152 Castor-Behältern mit Schwertransportern auf die Reise durch NRW in das Zwischenlager Ahaus machen. Die Genehmigung liegt nun vor.
Forscher haben mehr als 1.000 Fässer Atommüll im Atlantik gefunden. Forscher vermuten noch weitaus mehr Fässer, aus denen Radioaktivität austreten könnte.
Das Schweizer Unternehmen Transmutex verspricht, radioaktiven Abfall in weniger gefährliche Substanzen umzuwandeln – und will damit sogar Gewinn machen. Doch die praktische Umsetzung ist fraglich.
Wohin mit dem radioaktiven Abfall aus Kernkraftwerken? Eine Studie hält die Entschärfung langlebiger Radionuklide für technisch machbar. Transmutation heißt das Stichwort.
Wo soll der deutsche Atommüll hin? Die Suche nach einem geeigneten Ort kommt nur im Schneckentempo voran. Von Finnland lässt sich lernen, wie es schneller geht.
Rund 130 Kilometer nördlich von Stockholm will Schweden ein Atommüll-Endlager bauen. In Forsmark sollen 12.000 Tonnen Abfall in 500 Metern Tiefe gelagert werden. Kritiker äußern jedoch Bedenken wegen möglicher Risiken.
Bei der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle ist mehr Tempo erforderlich. Sonst könnte Zwischenlagerung zu einer unsicheren Dauerlösung werden. Ein Gastkommentar.
Schon beim künstlichen Totreden der Kernkrafterzeugung zeigte sich die ganze Widersprüchlichkeit der Antiatombewegung inner- und außerhalb der Regierung. In der Endlagerdebatte wiederholt sich diese Bigotterie.
Ein neuer Bericht kommt zu dem Schluss, die Suche nach einem Endlager könnte sich noch Jahrzehnte hinziehen. Das Umweltministerium relativiert. Aber klar ist, dass das Ziel 2031 um viele Jahre verfehlt wird.
Wasser strömt vermehrt in das Atommülllager ein. Dabei galt es als sicher. Wie es so weit kommen konnte – und welche Pläne es für die Zukunft gibt.
Seit Jahren dringt Wasser in das ehemalige Salzbergwerk Asse II ein. Jetzt scheint sich die Situation zu verschärfen. Doch wie ernst ist die Lage wirklich?
Zum offenbar unerwartet starken Einlauf von Salzlösung in das Atommülllager Asse äußert sich Bundesumweltministerin Lemke besorgt. Eigentlich sollten die radioaktiven Abfälle geborgen werden.
Auf dem Weg ins Staubzeitalter: Cal Flyn besichtigt geschundene Orte, an denen kaum noch Menschen leben. Tiere und Pflanzen allerdings können dort häufig gut zurechtkommen. Was folgt daraus?
Ein nukleares Endlager vor der Haustür – wer will so was? Die italienische Gemeinde Trino im Piemont kämpft mit allen Kräften für den Zuschlag der Regierung in Rom.
Kroatien plant, Atommüll an der Grenze zu Bosnien-Hercegovina zu lagern. Dessen Regierung will das in seltener Einigkeit verhindern – und dazu die EU einschalten.
Die Schweiz plant ein Endlager ganz in der Nähe zur deutschen Grenze. Die Schweizer gehen damit ganz anders um als die Deutschen.
Frankreich ist Deutschland bei der Suche nach einem atomaren Endlager zwei Schritte voraus. Doch der Widerstand vor Ort gibt einen Vorgeschmack auf das, was Deutschland bevorsteht.
Der friedlichen Kernenergie lässt sich einiges abgewinnen. Dass ihr Abfall aber noch rumliegt, wenn wir alle längst nicht mehr leben, lässt einen doch ein wenig frösteln.
Nirgends in der Schweiz können radioaktive Abfälle so gut eingelagert werden wie an der deutschen Grenze, sagen Experten. Könnte dort dann nicht auch der deutsche Atommüll entsorgt werden?
Nach jahrzehntelanger Suche haben die Schweizer Behörden einen Ort gefunden, wo radioaktive Abfälle entsorgt werden sollen. Im angrenzenden Baden-Württemberg sorgt man sich um das Grundwasser.
An der Grenze zu Deutschland könnte ein Endlager für Atommüll errichtet werden. Das deutsche Umweltministerium reagiert wenig begeistert auf die Pläne.
Nachdem russische Geschosse mehrere Sensoren zerstört haben sollen, soll die Strahlung von Castorbehältern nahe dem Kernkraftwerk in der Ukraine nicht mehr gemessen werden können.
Sie können Atommüll abbauen, sind hervorragend vernetzt und haben 23.000 Geschlechter: Kein Wunder, dass Pilze zum Hoffnungsträger der Gegenwart geworden sind.
Wie warnt man heute Menschen, die zehntausend Jahre nach uns leben werden, vor einem atomaren Endlager? Damit befasst sich eine neue Bundesbehörde. Sie setzt auf Zeichen, statt auf Sprache. Ein Gastbeitrag.
Wenn Klimaschützer ihre Aggression gegen einfache Bürger richten und das mit Lebensgefahr und Notwehr begründen, kann einem mulmig werden. Extremismus ist der nächste logische Schritt.
Schwedens Atommüll soll für alle Ewigkeit in der Gemeinde Östhammar begraben werden. Bürgermeister Jacob Spangenberg findet das gut. Hier erklärt er, warum.