Erdoğans schwierige Entscheidung
Die Fondsaffäre stürzt die türkische Regierung in die Krise. Viele Menschen haben ihr Vermögen verloren. Das Regime will nicht als Versager dastehen. Was passiert also? Wer das Thema aufgreift, wird verfolgt.
Auf Aserbaidschan lässt die Türkei eigentlich nichts kommen. Aber Bakus Kopftuchverbot läuft Erdoğans Politik zuwider. Und dann ist da noch Alijews Israel-Politik.
Die Fondsaffäre stürzt die türkische Regierung in die Krise. Viele Menschen haben ihr Vermögen verloren. Das Regime will nicht als Versager dastehen. Was passiert also? Wer das Thema aufgreift, wird verfolgt.
Der türkische Präsident Erdoǧan erklärt, um konservative Wähler zu gewinnen, die LGBTQ-Community zum Feindbild. Im Umfeld der Regierung platzt derweil ein Schneeballsystem, und viele Menschen verlieren ihr Geld.
Die Partei zu wechseln, hielt er noch 2025 für „unanständig“. Nun ist der CHP-Bürgermeister von İzmir ins Regierungslager übergelaufen. Er ist längst nicht der Einzige.
Erdoğans Stellvertreterin in der AKP-Parteiführung ist wegen des Verdachts auf Insiderhandel zurückgetreten. Die türkische Regierung agiert im Panikmodus.
Der Wahlsieg der Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp findet in der Türkei großen Widerhall – quer durch das politische Spektrum.
Die türkische Regierungspartei AKP versucht mit allen Mitteln, die Kontrolle über Istanbul zurückzugewinnen. Ihr jüngster Schritt: eine Bezirkswahl.
Unter Erdoğan bewegt sich unser Land Schritt für Schritt Richtung Iran. Konzerte werden verboten, Comedians verhaftet, Oppositionelle verfolgt. Ungeschoren bleibt nur, wer sich zur Regierungspartei bekennt.
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat die Diskussion über ein Parteiverbotsverfahren neu entfacht. Es ist jedoch zweifelhaft, was für die Demokratie gewonnen wäre, wenn die Partei tatsächlich verboten würde.
In der Türkei ist ein Amnestie-Gesetz für PKK-Mitglieder beschlossen worden. Erdoğan verkauft das als Geschenk des Friedens. Doch es steckt etwas ganz anderes dahinter.
Barış kuşkusuz kutsal bir hedef. Türkiye tarihinin en kanlı sorununa dönüşen Kürt sorununun çözülmesi de oldukça önemli. Peki Türkiye’yi 24 yıldır kesintisiz olarak yöneten Erdoğan, neden barışa şimdi sarıldı?
Kann man ein ganzes Land festnehmen? Was die besten Journalisten des Landes angeht, ist der türkische Präsident jedenfalls schon weit gekommen. Bleibt die Frage, ob die Türken Erdoğan wirklich loswerden wollen.
Zehn Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei bleiben lauter Ungereimtheiten. Warum ließ sich der Generalstabschef Handschellen anlegen? Wusste Präsident Erdoğan wirklich erst so spät Bescheid?
Der türkische Präsident hat dem Oppositionsführer Özgür Özel eine Falle gestellt. Es sieht so aus, als sei er schon hineingetappt.
Wahlen kann Erdoǧan nicht mehr gewinnen. Also zerstört er die politische Opposition. Die Kulturszene würgt er ab. Und in Istanbul planiert er ganze Stadtteile.
Türkiye’yi 24 yıldır yöneten iktidar, yenemediğini ya da değiştiremediğini yok etmeye çalışıyor. Sokağı da, siyaseti de böyle şekillendirmeye çalışıyor. Kadıköy’e 20 bin kişilik cami yapmak ya da CHP’ye kayyum atamak, iktidara beklediği zaferi getirebilir mi?
Die Bürgermeisterin des Istanbuler Stadtteils Üsküdar war 2024 das Gesicht der Wechselstimmung in der Türkei. Jetzt bekommt auch sie die Repressionen der Regierung zu spüren.
Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Wohlstand für alle: Wer versprach uns das in der Türkei? Was davon haben wir? Sie werden es erraten.
Türkiye’yi kesintisiz olarak 23 yıldan uzun süredir yöneten AKP’nin en büyük vaatleri, adında geçtiği gibi „adalet“ ve „kalkınma“ sağlamaktı. Her ikisi de hayal oldu, küçücük masum öğrencilerin güvenle okula gitmesi bile imkânsız hale geldi.
In der Türkei haben sich die Menschen in eigenen Realitäten eingerichtet. Die Islamwissenschaftlerin Ceyda Nurtsch zeigt mit Reportagen und Porträts in ihrem neuen Buch, was sie formte und wie man darin lebt.
„Arbeit, Brot, Freiheit!“, lautet die Parole, hinter der sich Menschen in der Türkei seit jeher versammeln. Bei Erdoğan gibt es davon nichts.
Vor drei Jahren hat ein Erdbeben das türkische Antakya fast vollständig zerstört. Die Stadtplanerin Tuğçe Tezer führt trotzdem Menschen durch die Stadt – um daran zu erinnern, was einmal war. Und um zu zeigen, was kommt.
Die türkische Regierung frisiert Statistiken, um die Wirklichkeit zu verschleiern. Journalisten gehen in Fußfesseln und auf die besten Schulen kommen nur Kinder von AKP-Anhängern.
Das „Wort des Jahres“ steht in vielen Ländern für technische Entwicklung und gesellschaftliche Debatte. In der Türkei zeigt es eine verbreitete Angst.
In der Türkei kursiert ein Gesetzentwurf, der die Existenz sexueller Minderheiten unter Strafe stellen würde. Menschenrechtler warnen, die AKP wiegelt ab.
CHP-Chef Özgür Özel ist viel unterwegs – auf Demonstrationen, Kundgebungen, sogar im Gefängnis. Das Ziel: Die Opposition soll die nächste Wahl in der Türkei gewinnen. Die F.A.Z. hat ihn begleitet.
Die CHP in der Türkei kämpft um ihr Überleben. Der stellvertretende Vorsitzende Gökhan Günaydın spricht über die Sorge vor einer Inhaftierung des Parteivorsitzenden – und der Zerschlagung der ganzen Partei.
Erdoğan bekämpft NGOs mit allen Mitteln. Ihm zugeneigte islamistische Vereine fördert er massiv. Diese erhalten sogar Geld von der EU.
Die Bürgermeisterin der türkischen Stadt Aydin ist vergangene Woche überraschend Mitglied in der Erdogan-Partei AKP geworden. Nun fordern Demonstranten ihren Rücktritt.
Betrüger sind in das staatliche Onlinesystem der Türkei eingebrochen und haben digital einen parallelen Staat errichtet. Ihre Straftaten reichen bis in Erdoğans Kreise hinein.
Yurttaşların içine sürüklendiği ekonomik sıkıntılara, Saray rejiminin yarattığı hukuksuzluk eklenince Türkiye tam bir suç cennetine dönüştü. AKP iktidarının ilk yılından bugüne dolandırıcılık suçları 100 kattan fazla arttı.
Wenn Recep Tayyip Erdogan eine Wahl gewinnt, trägt er ein kariertes Sakko. Für seine Anhänger ist es die Siegerjacke – für viele in der Türkei aber eher ein Zeichen der Unterdrückung.
Die Proteste gegen die Inhaftierung Ekrem İmamoğlus konzentrierten sich zunächst auf Istanbul. Jetzt trägt die CHP sie in die Kleinstädte im Herzen Anatoliens.
Die deutsche Politik scheint nicht zu wissen, wie das Regime von Erdoğan tickt. Mit dem möglichen Stop der Eurofighter-Lieferung bringt sie die Opposition in große Gefahr.
Nach dem schweren Erstoß am Mittwoch kommt Istanbul nicht zur Ruhe. Etwa 300 weitere Beben hat der Katastrophendienst gezählt. Viele Gebäude gelten als unsicher, manche Menschen zelten im Freien.
Der in U-Haft sitzende Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu ist von der türkischen Oppositionspartei CHP zum Präsidentschaftskandidaten gewählt worden. Die Proteste gegen die Regierung reißen nicht ab.
Dass Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoğlu „Stadtrestaurants“ für Bedürftige initiiert, schmeckt dem türkischen Präsidenten nicht. Jetzt muss die Justiz an die Sache ran.