Erdoğan empört über Essen für einen Euro
Dass Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoğlu „Stadtrestaurants“ für Bedürftige initiiert, schmeckt dem türkischen Präsidenten nicht. Jetzt muss die Justiz an die Sache ran.
Dass Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoğlu „Stadtrestaurants“ für Bedürftige initiiert, schmeckt dem türkischen Präsidenten nicht. Jetzt muss die Justiz an die Sache ran.
Saray rejimi, yaşadığı kan kaybını durduramıyor. İktidar otobüsüne geç binen sermayenin, erken inmeye hazırlanması da paniği artırıyor. Siyasallaşan yargıyla sadece CHP’nin yanı sıra iş dünyasını da hizalamaya çalışması işe yarar mı?
Der türkische Unternehmerverband TÜSIAD hat es gewagt, den Staatspräsidenten hart zu kritisieren. Das macht Erdoğan rasend. Der Staatspräsident übt aufs Neue Rache durch die Justiz.
Erdoğans Rachejustiz richtet sich gegen jeden, der Kritik an seinem Regime übt. Er schaltet politische Gegner und Journalisten aus. Mich kann es treffen, weil ich über die Anklage in einem Mafia-Verfahren berichtet habe.
Antisemitische Skandale sind Programm: Eren Güvercin legt sich in einem klugen und mutigen Buch mit den Islamverbänden an und fordert eine Kehrtwende in der Religionspolitik.
Weil er die Opposition politisch nicht schlagen kann, setzt der türkische Präsident Erdoğan auf Unterdrückung durch die Justiz. Der ihm dienende Oberstaatsanwalt ist gnadenlos.
90.000 Predigten gegen Silvester und ein Angriff auf einen Weihnachtsmann: Zum Jahreswechsel konnte man wieder sehen, was von Erdoğans Regime ausgehende religiöse Hetze bewirkt – Anfeindung und Gewalt.
Erdoğans Regime geht nicht gegen die Armut vor, es bedrängt die Verarmten und verfolgt die, die ihnen helfen wollen. Journalisten, die über Bestechung berichten, wird vorgeworfen, sie betrieben Desinformation.
Das geplante Agentengesetz bedroht alle Journalisten in der Türkei. Die Skandale der Regierung reißen nicht ab. Den Kurden macht sie falsche Angebote. Einem besonders perfiden Verbrechen fallen Neugeborene zum Opfer. So sieht es nach 22 Jahren AKP-Herrschaft aus.
Saray rejimi sadece ekmeğimizi ve özgürlüklerimizi çalmadı. Devlet aygıtını da yerlebir etti. Resmi araçların uyuşturucu, generallerin kaçak göçmen, milletvekillerinin kaçak altın taşıdığı; bakanların kendi şirketlerine para yağdırdığı, ülkeyi yönetenlerin gözü önünde bebeklerin para için öldürüldüğü bir mekanizmaya dönüştü.
Der islamische Prediger war lange ein enger Verbündeter des türkischen Präsidenten – und wurde dann zu dessen größtem Gegner. Nun ist Gülen im Exil in den USA gestorben.
In der Türkei nimmt die Gewalt gegen Frauen und die Zahl der Femizide stetig zu. Präsident Erdoğan trägt mit seiner Politik dazu bei, dass sich Täter sicher fühlen. Und zu Israel pflegt er eine besondere Beziehung.
Auf einer Konferenz des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam wird mehr Solidarität mit Juden und Israel gefordert. Mancher Vortrag bleibt jedoch vage.
Erdoğan muss registrieren, dass die Menschen ihn persönlich für die Misere der Türkei verantwortlich machen – auch Mitglieder seiner eigenen Partei. Er selbst sagt dazu: Wir sitzen alle in einem Boot.
“Saray rejimi kan kaybediyor” diyenleri topa tutanlar, şimdi kendi ağızlarıyla “Erdoğan’ın sosyolojisi eriyor. Zirvede bırakmalı” diyor. “Hepimiz aynı gemideyiz” cümlesi de kitleleri Erdoğan’ın arkasında toplamıyor artık. Nedenleri çok da karmaşık değil.
Er war der größte Stürmer seiner Nation, inzwischen ist er aus dem kollektiven Gedächtnis des türkischen Fußballs gelöscht. Für eine Dokumentation spricht Hakan Şükür über seine Zeit in Erdoğans AKP.
Auf Druck der rechtsextremen Grauen Wölfe hat eine türkische Stadt ein Konzert des Sängers Suavi abgesagt. Regiert wird sie von der oppositionellen CHP. Der Sänger wirft dem Bürgermeister „Feigheit“ vor.
Palästinenserpräsident Abbas spricht vor dem türkischen Parlament. Laut Erdoğan sollte er ursprünglich gemeinsam mit dem getöteten Hamas-Chef Haniyeh kommen.
22 yıl önce yasakları, yolsuzlukları ve yoksulluğu yenme iddiasıyla iktidara geldi. Bugün instagram bile yasak, milyarları yandaşlarına akıtıyor, yoksulluk çocuklarımızı öldürüyor. Erdoğan’ın ünlü formülü, dibe vuran oylarını artırabilir mi?
Unter dem türkischen Präsidenten ist die Türkei in die Krise geraten. Der versucht nun mit allen Mitteln, sich bei konservativen Wählern anzubiedern und macht dafür auch schon mal soziale Netzwerke dicht.
Erdoğan quält Kommunen, in denen die Opposition stark ist. Er droht Israel mit Krieg. Kein Wunder, dass inzwischen auch Teenager auswandern wollen.
Eriyen sadece Erdoğan’ın partisi AKP’nin oyları değil. Saray’ın ekonomik ve sosyal politikaları yüzünden bu ülkenin en güçlü kasları da eriyor. Genç ve eğitimli nüfus bu ülkeden ayrılmayı daha lisedeyken aklına koyuyor.
Nach dem Raketenangriff auf den Golanhöhen drohen die Konflikte in der Region noch weiter zu eskalieren. Israels Kabinett billigt einen Gegenschlag, der eine zweite Front eröffnen könnte. Erdoğan droht mit militärischer Einmischung der Türkei.
Der türkische Präsident setzt die deutschen Auslandsschulen unter Druck. Vordergründig geht es ihm um Reziprozität – aber eigentlich um mehr Einfluss in Deutschland.
Vor 40 Jahren wurde der islamische Verband gegründet. Er hat viel für türkische Muslime in Deutschland getan. Präsident Erdoğan hat ihn in Verruf gebracht – doch Deutschland braucht ihn als Partner.
Merih Demiral köpft die Türkei ins Viertelfinale und erweist beim Jubeln Rechtsextremisten Reverenz. Damit habe er seinen Nationalstolz zeigen wollen, sagt der Innenverteidiger. Nun ermittelt die UEFA.
Die türkische Regierung will das Einschläfern von Straßenhunden gesetzlich zulassen. Initiator soll Präsident Erdoğan sein. Wenn die Tiere nach einem Monat im Tierheim nicht vermittelt werden, wird das ihr Todesurteil.
Erdoğan plant ein Gesetz, wie man es aus Russland kennt – gegen „ausländische Einflussnahme“. Das bringt viele in Gefahr, so auch mich. Das Gesetz könnte schon bald kommen.
Nach der Niederlage bei den Kommunalwahlen steht der türkische Präsident vor einem Dilemma. So er sich demokratisch gibt, erodiert seine Macht.
Der Bundespräsident ist zu Gast beim türkischen Staatschef. Die Bundesregierung präsentiert ihre neue Prognose für die Entwicklung der Wirtschaft. Und das EU-Parlament stimmt über das umstrittene Lieferkettengesetz ab. Der F.A.Z.-Newsletter.
Verfassungsschützer warnen, der türkische Staat wolle sich in deutsche Angelegenheiten einmischen. Forscher sehen eine „aggressive Diasporapolitik“ der türkischen Regierungspartei AKP.
Bei den Kommunalwahlen in der Türkei hat nicht nur Erdoğans AKP verloren und hat die Opposition gewonnen. Gestärkt ist die islamistische Neue Wohlfahrtspartei. Was ist von ihr zu erwarten?
Die Wirtschaft der Türkei schwächelt. Staatspräsident Erdoğan verspricht Abhilfe. Doch es fällt schwer, ihm zu vertrauen.
Verteidigungsminister Pistorius stellt seine Reformpläne für die Bundeswehr vor. Die NATO feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Und die Leipziger Polizei sucht weiter nach Affendame Ruma. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Kommunalwahlen in der Türkei mischen die Karten neu. Es scheint, dass unsere Demokratie lebt. Für die Niederlage des Machtapparats gibt es vier Gründe.