Debatte um INF-Vertrag :
Maas: Der Kalte Krieg ist vorbei

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Außenminister Heiko Maas (SPD)
Außenminister Heiko Maas (SPD)dpa

Der Außenminister fordert von den westlichen Partnern, sich mit den Sicherheitsherausforderungen der Zukunft zu beschäftigen – und nicht auf ein neues nukleares Wettrüsten zu setzen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) ist dem Eindruck entgegengetreten, dass sich mit Hilfe eines neuen nuklearen Wettrüstens in Europa ein neues Gleichgewicht des Schreckens zwischen Russland und dem Westen herstellen lasse. „Der Kalte Krieg ist vorbei“, schreibt Maas in einem Beitrag der „Security Times“ zur Münchner Sicherheitskonferenz. Sicherheit sei heutzutage weniger mit dem Zählen von Atomsprengköpfen verbunden. Es gehe vielmehr darum, die Sicherheitsherausforderungen zu verstehen, die mit künftigen technologischen Entwicklungen verbunden seien: Angriffe auf 5G-Mobilfunknetze etwa, die Verbreitung von Biowaffen und Hyperschallwaffen oder der Missbrauch von künstlicher Intelligenz. Eine gemeinsame europäische Position zu all diesen Fragen sei „notwendig“, so Maas weiter.

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