FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);„Krieg der Wiedergeburt“ :
Warum Benjamin Netanjahu wieder fest im Sattel sitzt

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Gedenken an die Opfer des 7. Oktober: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag in der Knesset
Gedenken an die Opfer des 7. Oktober: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag in der KnessetEPA

Nach dem Sicherheitsversagen am 7. Oktober brach die Zustimmung zu Israels Ministerpräsident ein. Viele Israelis hassen ihn. Trotzdem sitzt er inzwischen wieder fest im Sattel. Wie hat er das geschafft?

Am Montag hat in Israel die Winter-Sitzungsperiode der Knesset begonnen. In mehreren Ausschüssen traten Angehörige der Geiseln auf, die sich seit mehr als einem Jahr im Gazastreifen befinden. Verzweifelt appellierten sie an die Abgeordneten, sich für einen Deal mit der Hamas einzusetzen. Man könne nicht behaupten, „dass militärischer Druck die Rückkehr der Geiseln bewirken wird“, sagte Shai Dickman, eine Cousine der am 7. Oktober 2023 verschleppten und ermordeten Carmel Gat. Später kam es zu Tumulten: Demonstranten, die sich in Erinnerung an eine 19 Jahre alte Geisel die Hände rot angemalt hatten oder Masken von Ministern trugen, wurden von Sicherheitskräften weggebracht.

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