Klimaschutz-Ziele : Warum die Wärmewende wackelt

Viele Kommunen in Deutschland schreiben an Wärmeplänen. Doch ob die umgesetzt werden, ist unsicher: Es mangelt an Geld und Akzeptanz. Mit Blick auf die Bundestagswahl nehmen manche schon Tempo raus.
Um das Privateste, was der deutsche Hauseigentümer zu haben scheint, den Heizungskeller, ist es in den vergangenen Monaten etwas ruhiger geworden. Bei Youtube gibt es mittlerweile Videos, in denen nerdige Technikfreaks von der ersten Heizperiode ihrer selbst eingebauten Wärmepumpe berichten und Temperaturkurven vor die Kamera halten. Vom „Heizungshammer“ war schon länger nicht mehr die Rede. Doch in deutschen Städten wird weiterhin fieberhaft an einem klimafreundlicheren Gebäudesektor gearbeitet. Überall werden Wärmepläne aufgestellt, fast jedes Stadtwerk investiert in erneuerbare Energieerzeugung. Ein Mammutprojekt: 48 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland entstehen bei der Wärmeproduktion für Privathäuser, Wohnungen und Fabriken. Und bis 2045 soll der Gebäudesektor klimaneutral sein. Großstädte müssen bis Mitte 2026 einen Wärmeplan vorgelegt haben, kleine Städte und Gemeinden erst 2028.
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