Vor der Neuwahl : „Schröder war beliebter, als es Scholz heute ist“

Demoskopen sehen die Union vor der Neuwahl weit vorn. Aber was heißt das heutzutage schon? Ein Gespräch mit dem Meinungsforscher Stefan Merz über eine mögliche SPD-Aufholjagd und historisch schlechte Werte des Kanzlers.
Herr Merz, die Union ist in den Umfragen mehr als doppelt so stark wie die SPD. Können wir Friedrich Merz schon zur Kanzlerschaft gratulieren?
Da wäre ich vorsichtig. Auch wenn der Wahlkampf kurz wird, ist noch vieles möglich. Friedrich Merz hat eine ideale Ausgangsposition. Es spricht sehr viel dafür, dass er es am Ende ins Kanzleramt schaffen wird. Und es müsste viel passieren, dass ihm das nicht gelingt. Aber sicher können wir uns nicht sein. Das haben viele frühere Wahlen gezeigt.
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