Die Macht der Umfragen :
„Genervt“ und unter „ständigem Druck“ – sind Politiker Getriebene?

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Gedrückte Stimmung: Omid Nouripour sieht mit Parteikollegen am 9. Juni die Hochrechnungen nach der Europawahl
Gedrückte Stimmung: Omid Nouripour sieht mit Parteikollegen am 9. Juni die Hochrechnungen nach der Europawahldpa

AfD vor Union, Grüne vor SPD – kaum ein Tag vergeht ohne eine neue Umfrage. Omid Nouripour, Kevin Kühnert und ein CDU-Minister der Merkel-Zeit über den Druck, der auf Politikern lastet.

Fast täglich bewertet das deutsche Volk seine Vertreter aufs Neue. Rund zwanzig Umfragen erscheinen jeden Monat. Die Zwischenzeugnisse bestimmen die Schlagzeilen. AfD vor Union. Grüne vor SPD. Merz unbeliebter als Scholz. Zwei Prozentpunkte hoch – zwei wieder runter. Gut ein Jahr nach der Bundestagswahl, knapp drei Jahre vor der nächsten.

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