Epochenbruch : Kanzler zwischen den Weltmächten

Merz’ Reisen nach China und Amerika zeigen Deutschlands Schwächen und werfen eine Frage auf: Richtet sich Berlin geostrategisch neu aus?
Der Weg nach Washington wirkt, trotz Atlantik, kürzer als der nach Peking – dabei unterscheiden sich die Entfernungen von Berlin nur um ein paar hundert Kilometer. Müssen nun auch die politischen Distanzen zu den Machtzentren im Westen und Osten neu vermessen werden? Manche wundern sich über den freundlichen, fast devoten Antrittsbesuch des Kanzlers in Peking und rätseln, ob es ähnlich harmonisch wird, wenn Friedrich Merz am Montag, nur vier Tage nach seiner Rückkehr aus China, zu Donald Trump aufbricht.
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