Abhöraffäre :
NSA-Ausschuss streitet über Befragung Snowdens

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Skeptische Mienen: Der neue Vorsitzende im NSA-Ausschuss, Patrick Sensburg und der Obmann der Unionsfraktion, Roderich Kiesewetter (r., beide CDU)
Skeptische Mienen: Der neue Vorsitzende im NSA-Ausschuss, Patrick Sensburg und der Obmann der Unionsfraktion, Roderich Kiesewetter (r., beide CDU)dpa

Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen hat der NSA-Ausschuss die strittige Entscheidung über eine Befragung Edward Snowdens auf den 8. Mai vertagt. „Zeitspiel“, schimpfen Grüne und Linke, sie sehen einen Zusammenhang mit Merkels Reise nach Washington.

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zu den Aktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes NSA hat in einer kontrovers verlaufenen Sitzung eine Entscheidung über die Befragung des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden vertagt. Am Donnerstag wurde nicht einmal entschieden, ob Snowden überhaupt als Zeuge vor dem Ausschuss aussagen soll, ein Zeitpunkt wurde schon gar nicht festgelegt. Das stieß auf scharfe Kritik der Oppositionsparteien Linke und Grüne.

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