Bombardement in Syrien : „Mission Accomplished“ – Welche Mission eigentlich?

Donald Trump zeigt sich zufrieden mit den Ergebnisses des amerikanischen Raketenbeschusses in Syrien. Seine Kritiker fragen jedoch, ob er überhaupt eine Strategie hat.
„Mission accomplished,“ twitterte Präsident Donald Trump am Samstag und meinte den Militärschlag der Amerikaner in Syrien am Vorabend. Laut seiner Regierung seien die Bombardements in Damaskus und nahe Homs erfolgreich gewesen: Die Fähigkeit des syrischen Präsidenten Baschar al Assad, Giftgas einzusetzen, sei empfindlich beschädigt worden. Experten bezweifeln allerdings, dass der Schaden nachhaltig ist – zu leicht sei es, Chemiewaffen herzustellen und zu transportieren. Auch, wenn Verteidigungsminister James Mattis von einem einmaligen Schlag sprach, ließen Trump und seine Regierung die Möglichkeit weiterer Bombardements offen. Den „tough talk“ übernahm am Sonntag UN-Botschafterin Nikki Haley, indem sie bei Fox News mit weiteren Aktionen drohte, sollte Assad wieder Giftgas einsetzen: „Wenn Assad es nicht versteht, wird es weh tun. Wenn er so weitermacht, wird es mehr geben, und es wird schmerzhaft sein.“ Haley kündigte auch neue Sanktionen gegen russische Unternehmen an, die an der Chemiewaffenproduktion beteiligt sein sollen.





