SPD zeigt sich offen : Bundeswehr weiter in Syrien und Irak

Der deutsche Anti-IS-Einsatz sollte eigentlich im Oktober auslaufen. Doch nun zeigen sich auch Führungspersonen der SPD für eine Mandatsverlängerung offen. Gleichzeitig sind einige Sozialdemokraten verärgert.
Führende Sozialdemokraten wollen den Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr in Syrien und im Irak nun doch zumindest teilweise fortsetzen. Nach einem Beschluss des Bundestages von 2018 soll er eigentlich am 31. Oktober auslaufen. Der kommissarische Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hatte noch Ende Juli darauf bestanden. Nun rudert er jedoch zurück, denn namhafte Fachpolitiker der Partei wollen ebenso wie die Union keinen vollständigen Abzug mehr. Sie sagen, vor allem die deutschen Aufklärungsflugzeuge der Typen Tornado und Awacs würden weiter gebraucht. Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ sei zwar im Felde besiegt, aber im Untergrund weiter aktiv. Weil sie jetzt versteckt operiere, sei eher noch mehr Luftaufklärung nötig als bisher.
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