Juan Carlos verlässt Spanien : Felipe und der lange Schatten des Vaters

Der frühere spanische König Juan Carlos hat wegen der Korruptionsvorwürfe gegen ihn das Land verlassen. König Felipes Kampf um die Zukunft der spanischen Monarchie ist damit noch nicht zu Ende.
Der Abschiedsbrief beginnt mit den Worten „Majestät, lieber Felipe“. Er ist nur 16 Zeilen lang. Als das Königshaus ihn am Montagabend veröffentlichte, hatte Juan Carlos Spanien schon verlassen – unbemerkt durch eine Hintertüre des Zarzuela-Palasts. 58 Jahre hatte er dort mit seiner Familie gewohnt. Sein Sohn Felipe wuchs in der königlichen Residenz am Stadtrand von Madrid auf, wie seine Enkelin Leonor, die Kronprinzessin.





