FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Putin setzt auf „Max“ :
Wie Russland auf dem Smartphone mitliest

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Wer liest mit? Ein Mann mit seinem Smartphone vor der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau
Wer liest mit? Ein Mann mit seinem Smartphone vor der Christ-Erlöser-Kathedrale in MoskauAFP

Ein neues Chatprogramm soll in Russland WhatsApp und Telegram verdrängen – und dem Machtapparat die Kontrolle über die Nutzerdaten geben.

Überwachung hat in Russland viele Gesichter, eines davon gehört Darja Sotejewa. Die 25 Jahre alte Social-Media-Figur aus dem Moskauer Umland ist eine der prominenten Stimmen, die für eine neue Anwendung namens „Max“ werben, die als „nationaler Messenger“ die ausländischen Marktführer Whatsapp und Telegram verdrängen soll. Anfang Juli sah man Instasamka, wie sich Sotejewa nach der Abkürzung für die amerikanische Plattform Instagram und dem russischen Wort für Weibchen nennt, in einem Werbeclip in einem gekachelten Raum. Stark geschminkt und mit Silberketten um den Hals schwärmte sie davon, dass Max „sogar im Parkhaus“ funktioniere.

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