Russland-Afrika-Gipfel : Nur jeder Dritte will Putin treffen

Russland sucht die Unterstützung afrikanischer Länder. Doch zum Petersburger Gipfel kommen weniger Staats- und Regierungschefs als erwartet. Das liegt wohl auch an Moskaus Abkehr vom Getreideabkommen.
Alles war für die Reise von Félix Tshisekedi zum zweiten Russland-Afrika-Gipfel in Sankt Petersburg vorbereitet gewesen. Doch in letzter Minute entschied sich der kongolesische Präsident dagegen, an dem Treffen in dieser Woche teilzunehmen. Wie der Informationsdienst „Africa Intelligence“ erfahren hat, soll ihm ein kleiner Kreis von Ministern und Beratern davon abgeraten haben. Aus ihrer Sicht setze der Präsident die Bemühungen um bessere Beziehungen zu Europa und den Vereinigten Staaten aufs Spiel, wenn er sich an der Seite des russischen Präsidenten Wladimir Putin sehen lasse. Auch ein geplanter Abstecher nach Kiew wurde demnach abgesagt.
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