WM-Baustellen in Qatar : Amnesty: Alarmierendes Ausmaß an Ausbeutung

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat skrupellose und systematische Ausbeutung der Arbeiter auf den WM-Baustellen in Qatar dokumentiert. Das Ausmaß der Zwangsarbeit sei besorgniserregend.
Die Kritik an der Behandlung asiatischer Arbeitsmigranten in Qatar reißt nicht ab. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in dem Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ein „alarmierendes Ausmaß an Ausbeutung bis hin zu Zwangsarbeit“ festgestellt. In ihrer am Sonntag vorgestellten Untersuchung kritisiert Amnesty, dass die Rechte ausländischer Arbeitnehmer in dem Golfstaat „systematisch“ verletzt würden. Die Organisation forderte die Regierung in Doha ebenso wie den Fußball-Weltverband Fifa auf, „weitere Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und zu zeigen, dass sie es mit den Menschenrechten ernst meinen“.





