Mittelmeer : Flüchtlingshilfswerk fordert neue EU-Rettungsmission

Die Organisation der Vereinten Nationen kritisiert die Europäer für das Ende der Mittelmeer-Mission „Sophia“. Die Seenotrettung sei eine menschliche Pflicht.
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat nach dem EU-Beschluss zum Abzug der Schiffe der Mittelmeer-Mission „Sophia“ neue Maßnahmen zur Rettung von Menschen aus Seenot gefordert. „Es braucht mehr Schiffe, egal, wer sie stellt – in den Gewässern zwischen Libyen und Europa, dort wo Menschen ertrinken“, sagte der Vertreter der Organisation in Deutschland, Dominik Bartsch, der „Welt am Sonntag“. Die Seenotrettung sei „ein humanitärer und rechtlicher Imperativ, der in internationalen Übereinkommen festgeschrieben ist“, fügte er hinzu.





