Griechischer Ministerpräsident :
Tsipras, der Nobelpreisträger?

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(Preisverdächtige) Friedensgeste? Alexis Tsipras sein mazedonischer Amtskollege Zoran Zaev legten im Juni 2018 den Grundstein für eine Lösung des „Namensstreits“
(Preisverdächtige) Friedensgeste? Alexis Tsipras sein mazedonischer Amtskollege Zoran Zaev legten im Juni 2018 den Grundstein für eine Lösung des „Namensstreits“Reuters

Entgegen der anfänglichen Erwartung hat Alexis Tsipras die griechische Regierung stabilisiert und den „Namensstreit“ mit Mazedonien gelöst. Doch genau das könnte ihn nun das Amt kosten – oder ihm den Friedensnobelpreis bringen.

Damit hatte vor vier Jahren nun wirklich niemand gerechnet: Im Januar 2015, als Alexis Tsipras seine erste Parlamentswahl gewann und Ministerpräsident Griechenlands wurde, sagten ihm viele eine kurze Amtszeit voraus. Die tumultuarischen Anfangsmonate des ersten Kabinetts Tsipras schienen solche Mutmaßungen zu bestätigen. Tsipras’ bizarrer Finanzminister Giannis Varoufakis verspielte den letzten politischen Kredit des Landes, die Banken schlossen, Kapitalverkehrskontrollen wurden eingeführt, es kam zum „Grexit-Referendum“. Doch trotz allem konnte Tsipras die im Anschluss an das Referendum von ihm ausgerufenen Neuwahlen im September 2015 mit seinem „Bündnis der radikalen Linken“, Syriza genannt, wiederum gewinnen.

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