Karfreitag in Rom : Papst ruft zu Frieden auf und kritisiert „Willen nach Macht“

Im Zeichen des Krieges in der Ukraine: In Rom haben die Gedenken zum Tode Jesu begonnen. Eine Friedensgeste irritierte im Vorfeld. Papst Franziskus wirbt für eine diplomatische Lösung – und kritisiert, dass es Flüchtlinge verschiedener Klassen gibt.
Trotz ukrainischer Kritik hat der Papst an einer umstrittenen Geste beim Kreuzweg am Karfreitagabend festgehalten. Wie im Programmheft angekündigt, trugen auf einer Etappe der Andacht vor dem Kolosseum eine Ukrainerin und eine Russin gemeinsam das schlichte Holzkreuz. Sie leben in Rom, arbeiten in der Krankenpflege und sind befreundet. Der bereits veröffentlichte Text zur 13. Station des Kreuzwegs wurde jedoch durch einen kürzeren ersetzt. Die nun vorgetragene kürzere Textfassung lautete: „Im Angesicht des Todes sagt Stille mehr als Worte. Bleiben wir also in betender Stille stehen und beten wir alle in unserem Herzen für den Frieden in der Welt.“





