Friedensgespräche zu Syrien : Mühsame Pendeldiplomatie zwischen Hotelzimmern

Ohne Amerika unternehmen die Vereinten Nationen, Türkei, Russland und Iran einen neuen Vorstoß für einen Frieden in Syrien. Die Konfliktparteien im Bürgerkrieg treffen sich in Kasachstans Hauptstadt, die Stimmung ist frostig.
Die Gespräche in Kasachstans Hauptstadt Astana sind ein neues Verhandlungsformat im Syrien-Krieg: Auf Einladung Russlands, Irans und der Türkei treffen Kämpfer etlicher Oppositionsgruppen und des Damaszener Regimes aufeinander. Aber schon erste Treffen und Äußerungen am Sonntag boten kaum Anlass zu Optimismus: Sie seien ohne positive Ergebnisse verlaufen, berichteten Beobachter. Am Montag bezogen die Delegationen der Konfliktparteien dann getrennte Räume im Hotel „Rixos President“, das Besuchern „Qualität und Perfektion auf höchstem Niveau“ verspricht. Staffan de Mistura, dem UN-Sondergesandten für Syrien, kam es zu, zwischen den Feinden zu vermitteln - und dabei zwischen den Zimmern zu pendeln, obwohl das kasachische Außenministerium mitgeteilt hatte, über direkte Gespräche werde diskutiert.





