FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);FPÖ und ÖVP :
Erst Schuldzuweisungen, dann Scheitern

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FPÖ-Chef Herbert Kickl am 12. Februar in Wien.
FPÖ-Chef Herbert Kickl am 12. Februar in Wien.dpa

Die abgebrochenen Koalitionsgespräche von FPÖ und ÖVP in Österreich waren von Anfang an von Misstrauen geprägt. In den vergangenen Tagen spitzte sich das in einem öffentlichen Schwarzer-Peter-Spiel zu.

Die Dramaturgie der vergangenen Tage hat es schon erwarten lassen: Die Koalitionsverhandlungen zwischen der rechten FPÖ und der christdemokratischen ÖVP zur Bildung einer neuen österreichischen Regierung sind gescheitert. FPÖ-Chef Herbert Kickl suchte am Mittwochnachmittag Bundespräsident Alexander Van der Bellen auf, um ihn darüber zu unterrichten. Damit hat sich Kickls Hoffnung vorerst zerschlagen, der erste „blaue“ von der FPÖ gestellte Bundeskanzler zu werden. Im Wahlkampf hatte Kickl davon gesprochen, er wolle „Volkskanzler“ werden – ein Begriff, der einst auch von den Nationalsozialisten gebraucht wurde und deshalb weithin Misstrauen gegen den FPÖ-Chef nährte.

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