Italien : Alle für keinen und keiner für alle

In Italien ringt Enrico Letta von der Demokratischen Partei darum, möglichst rasch eine Regierung zu bilden. Doch aus dem „Volk der Freiheit“ kommen schwer erfüllbare Forderungen.
Zumindest die eigene Demokratische Partei (PD) unterstützt den designierten italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta bei seinem Kampf, möglichst rasch ein möglichst kleines, aber reformstarkes Kabinett der großen Koalition zu bilden, das schon Anfang nächster Woche im Parlament bestätigt werden kann. Aus dem „Volk der Freiheit“ (PdL) Silvio Berlusconis kommen dagegen schwer erfüllbare Forderungen. Die „Bewegung 5 Sterne“ (B5S) des Kabarettisten Beppe Grillo, die wie PD und PdL auch etwa ein Drittel der Wähler hinter sich hat, steht weiter vollends abseits; sie will, wie die kleine sozialistische Partei „Linke-Umwelt-Freiheit“ (SEL), für die das PdL noch immer „die Partei der Faschisten ist“, und die Lega Nord in die Opposition.





