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Ein Bürgermeister, zwei Gemeinden: Horst Brückner

Sachsen : Deutsche demokratische Frustration

Warum darf ein gewählter Bürgermeister sein Amt nicht antreten? Immer mehr Sachsen beschleicht das Gefühl, abgehobene Politiker und Bürokraten nötigten ihnen politische Entscheidungen auf.

Hongkong : Gewalt ohne Nutzen

Das Misstrauen der Demonstranten gegen Hongkongs Regierung ist berechtigt. Aber Gewalt wird zu nichts führen. Sie könnte Peking als willkommener Vorwand für ein Eingreifen dienen.

Brandners Abwahl : Die Würde des Rechts

Ein Rechtsausschuss, der seinen Vorsitzenden nicht erträgt, kann seiner Aufgabe nicht gerecht werden. Deshalb war Brandners Abwahl nötig. Die Rechte der AfD sind damit nicht beschnitten.

Nato-Debatte : Europa muss sich mehr zutrauen

Die Wortwahl von Emmanuel Macron zur Nato mag irritieren. Unzutreffend ist seine Kritik aber nicht: Die Europäer müssen sich endlich entscheiden.

Bundeswehr : Was der Bundestag geloben sollte

Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr müssen erleben, dass sie vom Volk und dessen Vertretern nicht als Söldnertruppe betrachtet werden, mit der man nichts zu tun haben will.

Machterhalt gescheitert : Morales – Opfer seiner Hybris

Mit „Poncho und Krawatte“ feierte Evo Morales fast zwei Jahrzehnte lang Erfolge. Nach seinem selbstzerstörerischen Abgang ist Bolivien nun wieder mit der lateinamerikanischen Frage aller Fragen konfrontiert: der Wiederherstellung von Recht und Ordnung.

Hass und Hetze im Internet : In freier Wildbahn

Im der digitalen Welt müssen dieselben Regeln gelten wie in der analogen. Zwischen rechtsfreien Räumen und Totalüberwachung gibt es ein breites Feld – das sich liberaler Rechtsstaat nennt.

Parlamentswahl in Spanien : Der nationale Pendelschlag

Der Spielraum für einen vernünftigen Lösungsansatz für den Katalonien-Konflikt wird nach der Wahl noch kleiner – und die Unversöhnlichkeit nimmt zu. Da ist guter Rat teuer.

25 Jahre Wiedervereinigung : Unsere alltäglich deutsche Einheit

Im Inneren hat das Land zusammengefunden, Ost- und Westdeutschland sind ein erprobtes Paar. Nur im Äußeren sucht Deutschland noch immer seinen Platz. Eins dürfen wir daher nie aufgeben: den Geist der Zuversicht.

Merkel und Gauck : Wollt ihr das?

Der Bundespräsident versteht es weit besser als die Kanzlerin, den Bürgern das Gefühl zu geben, er wisse, was sie angesichts der Migrantenströme umtreibe, und habe Verständnis für ihre Sorgen und Befürchtungen. Doch die entscheidende Frage stellt auch er den Deutschen nicht.

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  • Kommentar : Deutschland - vereint und doch geteilt

    Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ist Deutschland noch nicht zusammengewachsen. Dank der Marktwirtschaft stieg der Lebensstandard, der sozialistische Mangel aber wurde vergessen.
  • Nicht nur im Osten heimisch: Viele DDR-Produkte lassen sich auch heute noch in den Supermarktregalen finden.

    25 Jahre Wiedervereinigung : Marke Ost

    Welche DDR-Produkte lassen sich 25 Jahre nach der Wende wohl noch im Supermarkt-Regal entdecken? Eine Spurensuche in Frankfurt.
  • Die Flaschen: Hassia-Abfüllanlage in Bad Vilbel

    Hassia im Osten : Sprudelnde Landschaften

    Die Geschichte der Hassia-Mineralquellen ist auch eine kleine Einheitsgeschichte: Nach der Wende schickte Dirk Hinkels Vater den heutigen Hassia-Chef ins tiefste Sachsen, um sprudelnde Quellen auszumachen - mit nachhaltigem Erfolg.
  • Barbara Klemm : Bilder der Einheit

    Barbara Klemm ist die Foto-Chronistin der deutschen Einheit. Mit ihrem Gespür für den richtigen Augenblick hat sie Bilder geschaffen, die bleiben. Eine Galerie.
  • 25 Jahre deutsche Einheit : Die DDR im Dachzimmer

    Johanna Gorkosch stellt in ihrer Bockenheimer Wohnung Alltagsgegenstände aus der DDR aus. Eine politische Botschaft will sie nicht vermitteln - aber ein Anliegen hat sie doch.