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Ein Bürgermeister, zwei Gemeinden: Horst Brückner

Sachsen : Deutsche demokratische Frustration

Warum darf ein gewählter Bürgermeister sein Amt nicht antreten? Immer mehr Sachsen beschleicht das Gefühl, abgehobene Politiker und Bürokraten nötigten ihnen politische Entscheidungen auf.

Rechtspopulisten und Russland : Sympathie für Putins autoritäre Herrschaft

Mit ihrer EU-Feindschaft und ihrem Antiamerikanismus sind die europäischen Rechtspopulisten natürliche Verbündete des Kremls. Die Bewunderung, die Putin aus diesem Lager erfährt, macht deutlich, welche Art von politischem System es gerne hätte.

Ibiza-Affäre der FPÖ : Die AfD und ihr Vorbild

Die FPÖ war für die AfD immer ein Vorbild. Das Ende der Koalition in Wien bedeutet auch, dass das Modell der AfD erst einmal gescheitert ist. Das muss aber nicht heißen, dass sie bei der Europawahl untergeht.

Wie weiter mit dem Brexit? : Das britische System liegt in Trümmern

Womöglich kann das britische Parlament einen „No Deal“ nach der Europawahl nicht mehr verhindern. Dann müsste die EU sich auch an die eigene Nase fassen – sie hat zur Polarisierung der Politik im Vereinigten Königreich beigetragen.

Missbrauchsdebatte in Polen : Anlass zur Hoffnung

Zwei Filme über Missbrauch in der katholischen Kirche haben Polen aufgerüttelt – selbst höchste Repräsentanten der Kirche bekundeten ihren Schmerz und ihre Scham. Endlich.

FAZ Plus Artikel: Video-Affäre um Strache : Österreichische Abgründe

Alles, was Österreichs ehemaliger Vizekanzler in dem Ibiza-Video gesagt hat, disqualifiziert ihn für jedes öffentliche Amt. Das gilt unabhängig davon, wer ihm die Falle gestellt hat. Kanzler Kurz hat nun eine Option weniger.

Reform des Einwanderungsrechts : Trumps Vorschlag taugt nichts

Donald Trumps Plan zur Reform der Zuwanderungsgesetze ist inhaltlich nicht so schlecht. Dass der Vorschlag trotzdem unbrauchbar ist, liegt an seiner Entstehung – und an seiner Oberflächlichkeit.

Verbot in Grundschulen? : Zeichen zum Kopftuch

Über ein Kopftuchverbot kann man nachdenken. Schulen sollten Orte sein, in denen die individuelle Freiheit hochgehalten wird.

25 Jahre Wiedervereinigung : Unsere alltäglich deutsche Einheit

Im Inneren hat das Land zusammengefunden, Ost- und Westdeutschland sind ein erprobtes Paar. Nur im Äußeren sucht Deutschland noch immer seinen Platz. Eins dürfen wir daher nie aufgeben: den Geist der Zuversicht.

Merkel und Gauck : Wollt ihr das?

Der Bundespräsident versteht es weit besser als die Kanzlerin, den Bürgern das Gefühl zu geben, er wisse, was sie angesichts der Migrantenströme umtreibe, und habe Verständnis für ihre Sorgen und Befürchtungen. Doch die entscheidende Frage stellt auch er den Deutschen nicht.

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  • Kommentar : Deutschland - vereint und doch geteilt

    Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ist Deutschland noch nicht zusammengewachsen. Dank der Marktwirtschaft stieg der Lebensstandard, der sozialistische Mangel aber wurde vergessen.
  • Nicht nur im Osten heimisch: Viele DDR-Produkte lassen sich auch heute noch in den Supermarktregalen finden.

    25 Jahre Wiedervereinigung : Marke Ost

    Welche DDR-Produkte lassen sich 25 Jahre nach der Wende wohl noch im Supermarkt-Regal entdecken? Eine Spurensuche in Frankfurt.
  • Die Flaschen: Hassia-Abfüllanlage in Bad Vilbel

    Hassia im Osten : Sprudelnde Landschaften

    Die Geschichte der Hassia-Mineralquellen ist auch eine kleine Einheitsgeschichte: Nach der Wende schickte Dirk Hinkels Vater den heutigen Hassia-Chef ins tiefste Sachsen, um sprudelnde Quellen auszumachen - mit nachhaltigem Erfolg.
  • Barbara Klemm : Bilder der Einheit

    Barbara Klemm ist die Foto-Chronistin der deutschen Einheit. Mit ihrem Gespür für den richtigen Augenblick hat sie Bilder geschaffen, die bleiben. Eine Galerie.
  • 25 Jahre deutsche Einheit : Die DDR im Dachzimmer

    Johanna Gorkosch stellt in ihrer Bockenheimer Wohnung Alltagsgegenstände aus der DDR aus. Eine politische Botschaft will sie nicht vermitteln - aber ein Anliegen hat sie doch.