Koalitionspoker setzt Wind-Aktien unter Druck
Die Absichtsbekundungen aus den Koalitionsverhandlungen zur Absenkung der Förderung der Windenergie lassen die Aktienkurse in der Branche fallen. Die Reaktion ist verständlich, aber überzogen.
Die Absichtsbekundungen aus den Koalitionsverhandlungen zur Absenkung der Förderung der Windenergie lassen die Aktienkurse in der Branche fallen. Die Reaktion ist verständlich, aber überzogen.
Viele deutsche Großunternehmen legen Zahlen vor: Doch die Gewinne schrumpfen bisweilen: so bei Adidas, der Münchener Rück und bei Heidelbergcement.
Das Geschäftsmodell der Branche wird auch nach der Solarworld-Umstrukturierung weiter angezweifelt. Die Zulieferer stehen etwas besser da.
Der amerikanische Softwarekonzern Oracle wächst nicht mehr. Zwar hat der lange Zeit so erfolgsverwöhnte Software-Gigant in seinem Schlussquartal gut 10 Prozent mehr verdient als im Vorjahr, dabei aber weiterhin die schwache Nachfrage nach Firmensoftware zu spüren bekommen. Derweil rechnet SMA Solar mit einem erneuten Umsatzrückgang im zweiten Quartal.
Im Mai erreichte der Aktienindex Dax mehrere Höchststände - seither sind Aktionäre zurückhaltender. Zu den Gewinnern zählten Aktien von Unternehmen, die beim tiefgreifenden Umbau vorankommen. Die höchsten Zuwächse verzeichneten SMA Solar und Aixtron.
SMA Solar und Bauer machen hohe Verluste. Das Verbrauchervertrauen in Japan sinkt überraschend, die ausländischen Investitionen in Lateinamerika erreichen einen neuen Rekord.
Starinvestor Warren Buffett steigt zu einem der größten Aktionäre des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs auf. Europas größter Versicherer Allianz übernimmt die Versicherungssparte des türkischen Finanzkonzerns Yapi & Kredi. Die Krise der Solarbranche hat im vergangenen Jahr auch dem lange erfolgsverwöhnten Wechselrichterhersteller SMA zugesetzt. EADS-Aktionäre sollen neuer Führungsstruktur zustimmen. S&P droht Deutscher Bank mit baldiger Abstufung. Fitch droht Zypern mit schlechterer Bonitätsnote.
Auch wenn vor zwei Woche eine Investition des amerikanischen Star-Investors Warren Buffett den Solar-Aktien Aufttrieb verlieh, geht die Konsolidierung der Branche weiter. Vorsicht bleibt angesagt.
Amerikas Haushaltsstreit hat die Laune an den Börsen verdorben - und könnte das kommende Woche wieder tun.
Amerikas Republikaner sagen eine Abstimmung im Haushaltsstreit ab, Telekom-Chef Obermann verlässt überraschend den Konzern. Nike verzeichnet einen Umsatzsprung, RIM nur knapp schwarze Zahlen.
Da sich nach einem Jahr 2012 mit hohen Kursgewinnen an vielen internationalen Aktienmärkten die Konsolidierungsstimmung verfestigt, kommt der Portfoliobereinigung vor dem Jahresende eine hohe Priorität zu.
Jetzt bröckeln selbst Solar-Bastionen, die bislang als stabil galten. Allen Sonnenuntergangsszenarien zum Trotz bietet aber gerade diese Krise, auch mit ihren jüngsten Zuspitzungen, noch Chancen.
Gleich drei TecDax-Aktien stehen am Freitag unter Druck. Das zieht auch den Index nach unten. Das allein ist zwar Kein Grund für Unkenrufe, doch das Klima war auch schon besser.
Bisher hat sich SMA Solar tapfer geschlagen. Doch nun sind die Anleger nach der Bekanntgabe der Geschäftsaussichten schockiert. Der Aktienkurs bricht um 30 Prozent ein. Wieder werden in der Branche mehrere hundert Jobs gestrichen.
Der Palmölkonzern Felda ist erfolgreich in Malaysia an die Börse gegangen, Linde will den amerikanischen Konzern Lincare übernehmen und Barclays zahlt 290 Millionen Pfund Buße für versuchte Zinsmanipulation. Die Beschäftigung in Deutschland steigt weiter und die Regierung plant eine Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler.
Die Berichtssaison in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen sind allerdings insgesamt durchwachsen. Die Telekom etwa schneidert schwächer ab, die Solarwerte besser.
Die Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft drückt die Kurse deutscher Aktien. Enttäuschende Daten aus den Vereinigten Staaten haben die Konjunktursorgen neu entfacht.
SMA Solar kappt nach einem Gewinneinbruch die Dividende, Elringklinger erhöht Dividende sie und Grammer schüttet nach drei Jahren wieder aus. Vossloh verzeichnete einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang, Ströer und Centrotec schreiben rote Zahlen, Mosaic erleidet einen Gewinneinbruch, aber die Deutsche Wohnen verdoppelt den Gewinn. Der Freizeitkonzern Merlin strebt an die Börse, die Troika sieht Griechenland noch nicht über den Berg gekommen und Polens Notenbankchef schlägt für das Land die Einführung eines dualen Währungssystems vor.
Nur bei 18 Aktien der 100 Werte des F.A.Z.-Index sind die Kurse gestiegen. Genauso viele verbuchten dagegen Verluste von mehr als 40 Prozent.
Australiens Wirtschaft profitiert vom Bergbauboom, Brasiliens Wirtschaft stagniert und Irland senkt die Wachstumsprognose. Das Parlament in Athen billigt den Sparhaushalt 2012 und die europäische Bankenaufsicht EBA setzt Banken mit einer Änderung der Stichtag für die Kapitalschritte unter Druck. Ekkehard Schulz will sich aus dem Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp zurückziehen, bei SMA Solar scheidet Vorstand Hertel aus. Die Citigroup streicht 4500 Stellen.
Ganz so prall gefüllt wie am Donnerstag ist der Terminkalender am Freitag nicht mit Quartalsberichten. Aber auch zum Wochenausklang legen etliche Unternehmen Zahlen vor. Was Gesellschaften wie Allianz, Salzgitter, Disney, SMA Solar, SKW, Wacker Neuson oder Telefonica bereits zu berichten hatten, lesen Sie in der Medienschau. Außerdem steht darin, warum S&P mit einer Frankreich-Rückstufung verwirrt, der Bund weniger neue Schulden aufnehmen muss und Italien zur Eile bei den Sparbemühungen ermahnt wird.
Der deutsche Aktienmarkt ist beliebt bei Leerverkäufern. Die Solarbranche und die Halbleiterindustrie sind besonders im Fokus.
Südzucker mit starkem erstem Halbjahr, Presse: Tepco insolvenzgefährdet, VW kann Bedingungen für MAN-Kauf erfüllen, Boeing will Dreamliner-Produktion steigern, Acer will HP Kunden abluchsen, deutsches Konsumklima etwas besser als befürchtet, amerikanischer Senat stimmt für Haushalt - Blockade abgewendet, Japan will Firmen im Kampf gegen Yen-Höhenflug unterstützen
Ernüchterung nach dem Finanzministertreffen und wieder verstärkte Sorgen um Griechenland haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Montag auf Talfahrt geschickt. Der Dax ging mit einem Minus von 2,83 Prozent aus dem Handel.
Der anhaltende Streit um den richtigen Weg zur Lösung der Schuldenkrise schickt die europäischen Aktienmärkte auf Talfahrt. Auch der Euro steht unter Druck und kostet mit 1,3705 Dollar rund einen amerikanischen Cent weniger als zum New Yorker Freitagsschluss.
Schlechte Nachrichten für die Photovoltaikbranche gibt es am Dienstag en masse. Evergreen Solar geht in Konkurs, Solon macht sein Werk in Amerika dicht und will angeblich massiv Arbeitsplätze abbauen. Die Lage der Branche scheint zunehmend schwieriger zu werden.
Anlaufverluste bremsen ThyssenKrupp aus, Air Berlin mit tiefroten Zahlen, HHLA hebt Prognose an, IVG rutscht in Verlustzone, Bauer senkt die Prognose, SMA Solar - mehr Gewinn als befürchtet, Nvidia verdient gut, Carl Zeiss Meditec wird profitabler, Sky Deutschland schreibt rot, A-Tec in der Gewinnzone zurück, Kreise - „Käpt'n Iglo“ will 2012 an der Börse, Google+ bietet nun auch Spiele an, Frankreichs Wirtschaft stagniert, Japan: Industrieproduktion nach unten revidiert - Regierung senkt Wachstumsprognose