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Weitere Nachrichten : Oracle enttäuscht mit Umsatzflaute

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Bild: REUTERS

Der amerikanische Softwarekonzern Oracle wächst nicht mehr. Zwar hat der lange Zeit so erfolgsverwöhnte Software-Gigant in seinem Schlussquartal gut 10 Prozent mehr verdient als im Vorjahr, dabei aber weiterhin die schwache Nachfrage nach Firmensoftware zu spüren bekommen. Derweil rechnet SMA Solar mit einem erneuten Umsatzrückgang im zweiten Quartal.

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          Der SAP-Rivale Oracle schafft es einfach nicht, sein Geschäft wieder in Schwung zu bringen. Der Umsatz stagnierte im vierten Geschäftsquartal (März bis Mai) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 11 Milliarden Dollar (8,3 Mrd Euro). Dabei war der vom Milliardär Larry Ellison gelenkte Konzern früher rasant gewachsen. Jedoch erweist sich schon seit einiger Zeit das zugekaufte Geschäft mit leistungsstarken Firmenrechnern als Klotz am Bein. Auch im Gesamtjahr kam Oracle nicht vom Fleck.

          Zudem schlägt sich der SAP-Rivale mit dem Wandel auf dem IT-Markt herum. Der Konzern aus dem kalifornischen Silicon Valley, der vor allem für seine von Regierungen und Unternehmen genutzten Datenbanken bekannt ist, ist mit lizenzbasierter festinstallierter Software groß geworden. Allerdings macht der Wandel hin zu webbasierter Software auch vor Firmensoftware nicht Halt. Diese so genannten Cloud-Dienste wachsen nicht zuletzt deswegen so stark, weil sie billiger sind als umfangreiche Software-Installationen vor Ort. Dementsprechend bietet auch Oracle mittlerweile Online-Versionen seiner Software aus der Cloud an. Doch der Software-Gigant tut sich schwer mit der Umstellung und hat lange mit dem Einstieg in das zukunftsträchtige Cloud-Geschäft gezögert.

          Clearwire empfiehlt Aktionären Annahme von erhöhtem Sprint-Angebot

          Nach der Aufgabe im Übernahmekampf um Sprint Nextel droht der US-Satelliten-TV-Anbieter Dish komplett mit leeren Händen dazustehen. Im noch laufenden Rennen um die Sprint-Tochter Clearwire empfahlen dessen Gremien am Donnerstagabend ihren Aktionären die Annahme eines erhöhten Angebots von Sprint.

          Zuvor hätten die Anteilseigner die Offerte von Dish akzeptieren sollen. Das neue Gebot der Muttergesellschaft Sprint, die Clearwire komplett schlucken will, liegt mit US-Dollar je Aktiedeutlich über dem Dish-Gebot von 4,40 Dollar. Die Anteilseigner sollen nun am 8. Juli über das weitere Schicksal ihres Unternehmen abstimmen. Bisher war die außerordentliche Versammlung für den 24. Juni geplant.

          S&P kritisch zu französischen Banken - Großinstitute verschont

          Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat sich kritisch zu französischen Banken geäußert. Die großen Institute verschonten die Amerikaner in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Stellungnahme aber. Grundsätzlich sehe sich der französische Bankensektor wachsenden industriellen Risiken ausgesetzt, hieß es. Die Abschwächung der Wirtschaft drücke auf die Umsätze und die jüngsten Reformen zwängten das Umfeld für Banken ein.

          Die Einstufung für die Großbanken BNP Paribas, Societe Generale und Credit Agricole bestätigten die Experten dennoch. Allerdings bleibt S&P dabei, dass in der Zukunft eine schlechtere Beurteilung der Kreditwürdigkeit möglich ist.

          SMA Solar rechnet mit erneutem Umsatzrückgang im zweiten Quartal

          Die Krise in der Solarindustrie setzt dem Wechselrichterhersteller SMA Solar weiter zu. Für das zweite Quartal kündigte das Tec-Dax-Unternehmen am Donnerstag einen Umsatzrückgang von 429 Millionen Euro im Vorjahr auf 240 bis 280 Millionen Euro an. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres hatten sich die Erlöse beinah halbiert und das um Restrukturierungskosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war von 57 auf 9 Millionen Euro eingebrochen.

          Im zweiten Quartal soll die Ergebniskurve wieder etwas stärker nach oben zeigen, bevor sich der Trend im zweiten Halbjahr im Vergleich zu den ersten sechs Monaten vermutlich wieder etwas verschlechtern wird, teilte SMS Solar auf einem Investorentag in München mit. Unter dem Strich hatte SMA Solar im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben.

          Facebook erweitert Instagram um Videos

          Nutzer der Foto-Plattform Instagram werden demnächst auch kurze Videos miteinander teilen können. Die Clips können bis zu 15 Sekunden lang sein, wie der zu Facebook. gehörende Dienst am Donnerstag ankündigte. Das besondere sind 13 Farbfilter, mit denen man die Videos bearbeiten kann. Die Filter hatten Instagram schon bei Fotos populär gemacht.

          Außerdem soll eine eigens entwickelte Technologie zur Bildstabilisierung verwackelte Filmaufnahmen verhindern, sagte Instagram-Mitgründer Kevin Systrom. Facebook verstärkt damit die Rivalität mit dem Kurznachrichtendienst Twitter, der bei seiner App Vine das Hochladen von sechs Sekunden langen Videos ermöglicht. Twitter war seinerzeit auch an Instagram interessiert, wurde aber von Facebook ausgestochen.

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