Der Mann, der Autos das Fahren beibrachte
Sebastian Thrun zählt zu den einflussreichsten Deutschen im Silicon Valley. Er half, Street View großzumachen, baute ein geheimes Google-Labor mit auf und jagte bereits ein Roboterauto durch die Wüste.
Wie Innovation die wirtschaftliche Balance der Verteidigungsindustrie verschiebt – und welche Chance der Chef von Deutschlands Innovationsagentur Sprind darin sieht.
Sebastian Thrun zählt zu den einflussreichsten Deutschen im Silicon Valley. Er half, Street View großzumachen, baute ein geheimes Google-Labor mit auf und jagte bereits ein Roboterauto durch die Wüste.
Industrie und Ingenieurskunst waren einst die Zugpferde der deutschen Wirtschaft. Heute hält eine Expertenkommission die Lage für dramatisch. Deren Chef Uwe Cantner erklärt, was eine neue Bundesregierung jetzt machen muss.
Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Forschungsdiplomatie und akademischen Freiheit? In der stark zugespitzten politischen Weltlage hinterfragt die Wissenschaft ihre Rolle.
Die amerikanische Regierung richtet einen Wettstreit aus, in dem Künstliche Intelligenz unsere Computer sicherer macht – das sollte Deutschland auch.
Das Bildungsministerium will die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der zivilen und militärischen Forschung vertiefen. Zudem müsse verhindert werden, dass das Wissen in die falschen Hände gerät, heißt es in einem Positionspapier.
Joachim Sauer, Chemiker an der Humboldt-Universität Berlin, berechnet, wie man mit trockener Materie Wasser gewinnt. Und erklärt im Interview, wie „chemische Intuition“ sein Team auf die richtige Spur geführt hat.
Die westlichen Regierungen wollen mehr Geld in die Verteidigung stecken. Das wird die militärische Forschung beleben – mit Chancen weit darüber hinaus, wie die Geschichte zeigt.
So geht die deutsche Innovationspolitik nicht weiter, warnen führenden Fachleute. Sie schlagen nicht weniger als den Bruch mit der gängigen Praxis vor.
Lange waren erfolgreiche Start-ups, die auf hochkomplexer Technologie basieren, hierzulande eher eine Seltenheit. Das ändert sich gerade. Doch es bleiben Probleme.
Das Pentagon war Geburtshelfer des Silicon Valley. Doch jetzt könnten die Militärs den Anschluss verlieren.
Rafael Laguna de la Vera soll für die Bundesregierung bahnbrechende Erfindungen fördern. Hier erzählt er, was passiert, wenn Innovation auf Bürokratie trifft.
Wie kommt Deutschland kommerziell voran, wenn es um Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Quantencomputing geht? Fachleute machen Vorschläge.
In Leipzig arbeitet die neu geschaffene Bundesagentur für Sprunginnovation an weltrettenden Technologien. Ein Wagnis im erschütterten Zeitgeist.
Amerika und China fördern strategisch wichtige Branchen umfangreich. Wir brauchen endlich eine Antwort darauf. Ein Gastbeitrag.
Apple, Google und Co. verdanken ihren Siegeszug nicht zuletzt dem amerikanischen Verteidigungshaushalt. Aber es haben auch noch andere Technologien davon profitiert.
Amerikas Verteidigungsministerium bittet Forscher mal wieder darum, eine Neurotechnologie zu entwickeln, die Gedanken von Menschen auf direktem Weg an Maschinen weiterleiten soll. Damit sollen vor allem Soldaten und Kriegsgerät miteinander verschmelzen.
Ein Forschungsprogramm des Pentagon untersucht den Einsatz von Insekten bei der Verbreitung von Viren. Deutsche und französische Wissenschaftler kritisieren das scharf und warnen vor unkontrollierbaren Risiken einer neuen Biowaffen-Generation.
Aufrüsten für den Krieg der Zukunft: Das amerikanische Militär will verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzen. Die neue Generation soll „menschenähnlich“ kommunizieren können.
Schnell, agil, konzentriert auf wenige Projekte und wagemutig: Rund 100 Fachleute plädieren für eine Forschungsförderung in einer gemeinsamen Agentur. Das Vorbild sitzt in Amerika.
Das amerikanische Verteidigungsministerium will enger mit dem Silicon Valley kooperieren. Eine Beratergruppe unter der Leitung von Eric Schmidt, Aufsichtsratschef von Alphabet, soll für Innovationen sorgen. Für welche?
Sie kennen weder Angst noch Rache: Roboter wären effiziente Soldaten. Für viele Forscher ist das eine Horrorvorstellung. Aber nicht für alle.
In naher Zukunft wird es keine wirklich intelligenten Roboter geben. Aber macht sie das auch harmlos?
Google hat große Pläne und wird zu einem Hersteller von Robotern. Amazon ist es schon. Das sollte Anbieter von Industrierobotern ebenso interessieren wie Kinder zu Weihnachten.
Das Silicon Valley geht in der NSA-Affäre auf Distanz zu Washington. Aber beide Seiten blicken auf eine lange Tradition guter Zusammenarbeit zurück. Die CIA investierte in Start-up-Unternehmen; Firmen wie Google rekrutieren Militärs.
Bei der Fusion der Rüstungskonzerne EADS und BAE geht es auch um die Zukunft europäischer Hochtechnologie. Warum das ist, zeigt ein Blick auf die Entstehung des Silicon Valley.
Der Deutsche Sebastian Thrun gründete Googles geheimes Forschungslabor „X“, entwickelte Autos ohne Fahrer und brachte die Computerbrille „Glass“ auf den Weg. Nun hat er sich vorgenommen, die Bildung zu revolutionieren. Ein Besuch im Silicon Valley.
Die Agentur Darpa forscht an Technologien der Zukunft für das amerikanische Militär. Jetzt geht ihre Chefin Regina Dugan überraschend zu Google. Der Internet-Konzern betreibt bereits ein ambitioniertes Forschungsprogramm.