Netrebko glänzt in Berlin, trotz misslungener Inszenierung
Anna Netrebko begeistert Berlin mit stimmlicher Brillanz. Die Inszenierung von Rafael R. Villalobos sorgt hingegen für Irritationen.
Bei Riccardo Chaillys letzter Premiere als Chefdirigent zeigt die Mailänder Scala Verdis „Nabucco“ als eindrucksvolle Bildershow – mit der enormen Bühnenpräsenz einer Anna Netrebko, deren gut beherrschter Stimme doch etwas fehlt.
Anna Netrebko begeistert Berlin mit stimmlicher Brillanz. Die Inszenierung von Rafael R. Villalobos sorgt hingegen für Irritationen.
Den Auftritt der Sängerin hat Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses Zürich, gegen pro-ukrainische Proteste verteidigt. Und was macht die Regisseurin? Drückt der Sängerin eine Maschinenpistole in die Hand! Wenn das kein Missbrauch ist!
Wer wird in Salzburg die Nachfolge der Operndiven Anna Netrebko und Cecilia Bartoli antreten? Asmik Grigorian oder doch Nadezhda Karyazina? Möglicherweise eine ganz andere.
Mehr rein in die Stadt, mehr Interaktion, mehr Performance und erstmals ein Opernpicknick: Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden beginnen. Fast täglich darf man etwas Besonderes erwarten, darunter eine Opernrarität von Georges Bizet.
Wer sich im Januar Karten für die Wiener Staatsoper besorgt hat, um Anna Netrebko als „Ariadne auf Naxos“ in der gleichnamigen Oper von Richard Strauss zu erleben, muss umdisponieren. Die Sopranistin wird nicht auftreten.
Auf den Trümmern der Moderne: Anna Netrebko singt in Giuseppe Verdis „Macht des Schicksals“ an der Mailänder Scala mit großer Ausdrucksstärke und schafft ein Symbolbild unserer Zeit.
Mal hören, ob ich auch Bass singen kann: In Verdis „Nabucco“ zum Auftakt der Intendanz von Elisabeth Sobotka an der Staatsoper Unter den Linden herrscht Anna Netrebko uneingeschränkt. Christian Thielemann lauscht in der Loge.
Eine Fehde der etwas anderen Art wird in Frankfurt in einem Käfig ausgefochten, das hessische Innenministerium tritt ein für Kindeswohl und eine Diva macht, was sie bekanntermaßen bestens kann. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Demonstranten machen auf den Krieg in der Ukraine und Anna Netrebkos Verhältnis zu Putin aufmerksam. Bei den Maifestspielen brilliert sie als Turandot, an der Seite ihres nicht ganz so starken Ehemanns.
„Habt endlich Eier!“: Masha Alekhina von der feministischen Punkband Pussy Riot spricht über den expandierenden Terrorstaat Russland und Deutschlands Pflichten.
Stars am Staatstheater Wiesbaden: Das Programm der Maifestspiele ist von Uwe Eric Laufenberg geprägt. Der aber ist seit 22. Januar nicht mehr Intendant.
Noch Mitte Januar hatte die Deag erklärt, im ersten Quartal dieses Jahres an die Börse zurückkehren zu wollen. Daraus wird nun nichts.
Nach dem Delisting im Zuge der Pandemie plant die Deag ihr Comeback. Mit den Einnahmen soll vor allem das margenstarke Ticketing-Geschäft ausgebaut werden. Ein Umsatzrekord wie bei Live Nation oder Eventim ist für 2023 aber nicht zu erwarten.
Glanzvolle Saisoneröffnung an der Mailänder Scala: In Verdis „Don Carlo“ zeigen sich Anna Netrebko und Elīna Garanča auf dem Gipfel ihrer Kunst.
Künstlerisch ist Anna Netrebkos Auftritt in der Berliner Staatsoper ein Triumph, aber die Protestierenden sehen in der russischen Star-Sopranistin ein Propagandawerkzeug Putins: Wie Kunst und Politik einander verfehlen.
Der erste Auftritt von Anna Netrebko in der Berliner Staatsoper seit Kriegsbeginn sorgte wegen ihrer vermeintlichen Putin-Nähe für viel Kritik. Fans und Kritiker des Opernstars lieferten sich bei „Macbeth“ ein lautstarkes Kräftemessen.
Wenige Stunden vor der umstrittenen Aufführung von Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko hat sich der Intendant der Staatsoper Unter den Linden, Matthias Schulz, den Fragen der F.A.Z. gestellt. Sein Fazit: Wir sollten nicht aus Hilflosigkeit nach Sündenböcken suchen.
Es wird wieder global für das Klima gestreikt, die Außenministerin trifft sich mit ihrem amerikanischen Amtskollegen in Washington – und am Wochenende jährt sich der Tod der Iranerin Mahsa Amini. Der F.A.Z. Newsletter.
Anna Netrebko soll an der Lindenoper singen. Dagegen wird protestiert. Doch Auftritte der Sängerin zu verbieten, wäre ungerecht – und würde auch der Ukraine nicht nützen.
Die russische Opernsängerin Netrebko tritt in der Berliner Staatsoper auf. Daran gibt es Kritik, weil sie vielen als zu Putin-nah gilt. Und dann ist auch noch Kiews Bürgermeister in Berlin, um eine Städtepartnerschaft zu besiegeln.
Die russische Sopranistin Anna Netrebko soll im September mehrmals in der Staatsoper Unter den Linden auftreten. Berlins Kultursenator und der Regierende Bürgermeister kritisieren das scharf.
Die Opernsängerin Anna Netrebko wehrt sich gegen die Kündigung ihrer Engagements in New York. Auch das Verhalten des Opernintendanten der Met, Peter Gelb, ist dubios.
Anna Netrebko verklagt die Metropolitan Opera in New York auf Schadenersatz wegen der beendeten Zusammenarbeit.
Nach einer ausbleibenden Distanzierung der Sängerin vom russischen Angriffskrieg hatte das Opernhaus in Manhattan die Zusammenarbeit mit ihr beendet. Jetzt fordert Anna Netrebko Schadenersatz in beträchtlicher Höhe.
Das russische Punk-Kollektiv Pussy Riot ruft im Schlachthof von Wiesbaden zur Solidarität mit der Ukraine auf. Eine Künstlerin uriniert auf ein Putin-Bild.
An der Uniklinik Frankfurt werden aus sechs Ambulanzen eine, trotz zahlreicher Gegenstimmen trat Anna Netrebko in Wiesbaden auf und die Zeil ist seit 50 Jahren autofrei. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Den Auftritt von Anna Netrebko bei den Wiesbadener Maifestspielen haben rund 300 Demonstranten begleitet. Musikalisch gab es an ihrem herausragenden Debüt in der konzertanten Aufführung von Verdis „Nabucco“ aber nichts zu deuteln.
Anna Netrebko singt am Abend bei den Maifestspielen. Vor dem Auftritt gibt es den erwarteten Protest. Konzertbesucher genießen derweil ihren Sekt.
Opernsängerin Anna Netrebko tritt am Freitagabend im Staatstheater Wiesbaden auf. Eine Bürgerinitiative hat Protest angekündigt.
Bei ihrer „Europa-Ukraine-Solidaritätskundgebung gegen den Netrebko-Auftritt“ erwartet die Europa-Union am Staatstheater Wiesbaden mehr als 1000 Teilnehmer.
Ist die Wiesbadener Verwerfung um Anna Netrebko ein Kampf für die Kunstfreiheit? Bei der Diskussion zur Eröffnung der Maifestspiele sah das nur einer so.
Überschattet von der Kritik an der russischen Primadonna: Vom 30. April bis 31. Mai bieten die Internationalen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden ein volles Programm mit Veranstaltungen aller Sparten.
Absage wegen Netrebko: Die russischen Punkerinnen von Pussy Riot haben ihren Auftritt bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden abgesagt.
Der Intendant hat sie nach der Absage ukrainischer Künstler eingeladen, jetzt sagen Pussy Riot ihre Performance bei den Maifestspielen ab.
Nur wenige Stunden, nachdem das Hessische Staatstheater den Auftritt der Gruppe Pussy Riot bei den Maifestspielen angekündigt hatte, sagt diese nun ab. Der Grund ist die Opernsängerin Anna Netrebko.