Nach Merkel-Kritik :
AfD stellt sich vor „Pegida“

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Rückendeckung für Pegida: der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland in der Woche vor Weihnachten am Rande einer Demonstration
Rückendeckung für Pegida: der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland in der Woche vor Weihnachten am Rande einer DemonstrationRobert Gommlich

In ihrer Neujahrsansprache kritisiert Kanzlerin Merkel die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ scharf. Jetzt reagiert die „Alternative für Deutschland“: Merkel verurteile „Menschen von oben herab“, sagt der Fraktionsvorsitzende Gauland.

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ gegen Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Schutz genommen. „Sie verurteilt Menschen von oben herab, die sie gar nicht kennt“, sagte der AfD-Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag, Alexander Gauland, am Mittwoch. Die Kritik der Kanzlerin an den Kundgebungen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ werde der Protestbewegung noch mehr Zulauf als bisher bescheren, prognostizierte Gauland. Der AfD-Politiker hatte selbst Mitte Dezember als „Beobachter“ an einer „Pegida“-Demonstration in Dresden teilgenommen.

Merkel warnt die Deutschen in ihrer diesjährigen Neujahrsansprache davor, sich den „Pegida“-Protesten anzuschließen. Sie sagt in ihrer Rede, deren Text am Dienstag vorab verbreitet worden war: „Heute rufen manche montags wieder ’Wir sind das Volk’. Aber tatsächlich meinen Sie: Ihr gehört nicht dazu - wegen Eurer Hautfarbe oder Eurer Religion.“
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